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Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.

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Zollwolf1960
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Beitrag von Zollwolf1960 » 12.04.2006 12:22

Hallo Leute,

na, was muss ich denn da lesen? Beurteilungen interessieren kaum einen, Tricks zum "Krankfeiern", Freigeister und Lustlosigkeiten. Wenn wir so weiter machen, geht es aber rapide bergab... :twisted: :twisted: :twisted:

Volle Zustimmung, wir werden nur noch verarscht und gemolken. Leider wie fast alle Bürger in diesem, unserem Lande. Beurteilung = Keule, um Duckmäuserei und Leisetretertum zu erzeugen. Hm, da hab ich wohl eine zu große Klappe. Wovor sollte ich mich fürchten? Degradierung, Gehaltskürzung usw.? Gibt es noch viel zu verlieren? Ja, sich beim Blick in den Spiegel kaum in die Augen schauen zu können. Ja, die Selbstachtung. Ja, Rückgrat und Mut.

Ich freue mich, dass ich mit meinem jetzigen Einkommen einigermaßen über die Runden komme und weiß, dass ich zwar mit noch weniger auskäme, aber das wird sich dann zeigen. Aber klaglos hinnehmen, was geschieht? Nö. Ich bin weder teil- noch beherrschbar. :twisted:

MfG
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.

Staatssklave
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Beitrag von Staatssklave » 12.04.2006 14:13

Offensichtlich ist die Beurteilung die einzige Möglichkeit um auf die Beschäftigten Druck auszuüben. Mit einer guten Beurteilung wird gelockt und dann wartet man 5 Jahre auf die Beförderung. Lassen wir uns doch nicht verarschen, wir sind unkündbar und das sollten wir -ohne Sicht auf die Beurteilung- öfters mal ausspielen.

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Mikesch
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Beitrag von Mikesch » 13.04.2006 00:03

Beurteilung ist ein Punkt...
Ich kann es zumindest verstehen, dass sich Kollegen diesbezüglich mit Kritik zurückhalten. Es gibt Leute, die brauchen jeden Euro.

Aber egal...
Was sollen Beurteilungsverweigerer bewirken?
Bestenfalls lokal, denn mit dieser Einstellung kann man sich das dienstliche Leben deutlich angenehmer gestalten.
Aber an den Gesamtumständen wird sich dadurch nichts ändern.
Letztendlich dreht sich alles nur ums Geld, direkt oder indirekt.
Soll sich etwas für die Beamtenschaft ändern, müssten den Gewerkschaften erst mal die Mitglieder laufen gehen. Da sie ja Angst um ihre Pöstchen haben, würden sie sich dann vielleicht mal Gedanken über die Nöte ihrer Klientel machen.
Politiker müssten den öD wieder als Wählerpotential erkennen. Dies bedeutet, dass sich der öD bei Wahlen erst mal verweigert!
Warum sollte man auch nur eine Partei wählen? Ist eh alles nur ein Brei und in ihrer Anti-öD-Einstellung sind sie alle gleich.
Nun sind die Kassen aber definitiv leer. Soll es uns besser gehen, müssen die Gesamtprobleme in Angriff genommen werden, damit die Finanzen wieder ins Lot kommen.
Widerstand muss also aus der gesamten Bevölkerung kommen. Nur, die steht den Politikern in nichts nach, ein zerstittener Haufen, wo nur jede Gruppe ihre eigene Interessen verfolgt, dazu verblendet von politischen Ideologien, oder einfach zu blöde.
Also wird sich auch nichts ändern, bis zum Zusammenbruch...
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