Untersuchung beim Amtarzt

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kecker1990
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Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von kecker1990 » 07.04.2020 14:39

Hallo liebes Forum,

ich habe eine Zusage für eine Ausbildung im mittleren Dienst.
Nun steht ja wie bei allen auch der Amtsarztbesuch bevor.
Ich habe totale Panik vor Spritzen/Blutentnahme/Impfen...
Ich möchte aber auf keinen Fall, dass es daran scheitert.

Meine Fragen:

1. Könnt ihr mir eure Erfahrungen beim Amtsarzt mitteilen?

2. Ich komme aus Thüringen. Ist hier vielleicht auch jemand aus Thüringen und kann mit mehr zu seinem Termin beim Amtsarzt sagen?

3. Sollte ein Blutbild verlangt werden, ist das dann ein kleines oder ein großes? Wenn es ein kleines ist, kann ich dann darauf bestehen, dass es aus Finger oder Ohr genommen wird?

4. Wenn die Blutentnahme nicht durch Finger oder Ohr geht, kann ich dann verweigern ohne, dass es mir zur Last fällt?

Ich stehe kurz vor meiner Traumausbildung und habe wirklich Angst, dass es am Blutabnehmen scheitert.

Ich möchte bitte keine Vorträge hören nach dem Motto: Stell dich nicht so an....

Freue mich sehr über eure Antworten!

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Ruheständler
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von Ruheständler » 07.04.2020 16:46

kecker1990 hat geschrieben:
07.04.2020 14:39
3. Sollte ein Blutbild verlangt werden, ist das dann ein kleines oder ein großes? Wenn es ein kleines ist, kann ich dann darauf bestehen, dass es aus Finger oder Ohr genommen wird?
... egal ob kleines oder großes Blutbild eine Blutentnahme für die medizinisch notwendigen Untersuchungen wird nur schwerlich aus der Fingerkuppe oder dem Ohr möglich sein,da wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben als ,,Augen zu und durch,,
Viel Glück dabei
Gruß vom Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder:Junge mach aus Deinem Leben was anständiges, Ergebnis : Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?... :mrgreen:

mangoline1
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von mangoline1 » 08.04.2020 09:56

Keine Angst vor dem Amtsarzt, wenn du gesund bist, kann dir nichts passieren, fast eine reine Formalie sozusagen . Läuft entspannt ab und die Ärzte wissen natürlich, dass man total aufgeregt ist, immerhin geht es um die berufliche Zukunft.

Die Menge des entnommenen Blutes hat übrigens nichts damit zu tun, ob ein kleines oder großes Blutbild gemacht wird.

Bei der Blutabnahme am besten die Augen zumachen, an was schönes denken, dann piekst es nur ganz kurz und damit hast du das schlimmste schon hinter dir. Danach denkst du, ich habe es überlebt und es gibt wirklich schlimmeres im Leben 😉.

Dienstunfall_L
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von Dienstunfall_L » 11.04.2020 12:04

Gib mal in deine Suchmaschine ein >> thüringen amtsärztliche untersuchung <<
Eventuell findest du bei den offiziellen Unterlagen die Angaben zu deinem Berufsfeld, die du suchst. Für Lehramtskandidaten Thüringen steht dort zum Beispiel, dass ein kleines Blutbild verlangt wird. Ich kenne es so (weiß nicht, ob noch aktuell und ob andere BL es auch so handhaben), dass ein aktuelles Laborergebnis vom Hausarzt mitgebracht werden kann. Vielleicht hast du ja weniger Angst, dir bei einem dir vertrauten Arzt Blut abnehmen zu lassen.
Die Eingangsuntersuchung soll die physische und psychische Gesundheit beurteilen. Ich frage mich, ob es gescheit ist, eine Angst vor Blutabnahme zu thematisieren. Zu umgehen ist dies evtl. über den oben genannten Weg.

Quereinsteiger
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von Quereinsteiger » 27.09.2020 20:22

Hallo zusammen,

ich möchte mich auf eine Stelle zur Laufbahnausbildung für den gehobenen technischen Dienst in Hessen bewerben. Als Quereinsteiger bin ich schon älter, aktuell topfit, habe in meinen Berufsjahren auch nur 1 Krankheitswoche wegen grippalem Infekt gehabt. BMI ist im Normalbereich, Ruhepuls durch Sport unter 60, also Alles gut. Check-Up bei meiner Hausärztin war komplett in Ordnung. Daher sollte die amtsärztliche Untersuchung kein Problem darstellen.

Ich war vor vielen allerdings zweimal wegen Rückenschmerzen beim Arzt, der hat mir den Rücken eingerenkt und das wars. Vor Abschluss meiner BU-Versicherung habe ich mir von ihm ein Gutachten erstellen lassen, dass mein Rücken vollkommen in Ordnung ist, was ja auch bis dato stimmt, da ich keine Rückenprobleme habe.

Ich würde bei der Untersuchung diese Atteste mitnehmen und mit offenen Karten spielen. Der Amtsarzt sollte schließlich jederzeit feststellen können, dass Alles in Ordnung ist.

Seht ihr darin ein Problem für eine Verbeamtung?
Gibt es bei Verbeamtung im höheren Alter auch „Toleranzen“, was man schon an Wehwehchen haben darf?
Sonst wären ja auch die Öffnungsaktionen der PKV nicht erforderlich, oder?

bettelmusikant
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von bettelmusikant » 29.09.2020 16:41

Hallo Quereinsteiger, ich wäre da sehr entspannt. Ja, spiele mit offenen Karten, aber die Hürde, NICHT verbeamtet zu werden, liegt schon sehr hoch. Das bisschen Rücken und "Bluthochdruck", da werden die meisten Amtsärzte einfach drüberlesen, so meine Erfahrung. Also bleib locker und alles Gute für die Bewerbungsverfahren!

ISDNforever
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von ISDNforever » 29.09.2020 19:19

Quereinsteiger hat geschrieben:
27.09.2020 20:22

Seht ihr darin ein Problem für eine Verbeamtung?
Gibt es bei Verbeamtung im höheren Alter auch „Toleranzen“, was man schon an Wehwehchen haben darf?
Sonst wären ja auch die Öffnungsaktionen der PKV nicht erforderlich, oder?
Die Gesundheitsfragen unterscheiden sich je nach Versicherungsgesellschaft und auch deren Annahmeverhalten mit ggf. Risikozuschlägen. Du kannst über einen Markler anonyme Voranfragen stellen lassen, jedoch wird dieser dir keine Tarife der H** oder der De**** anbieten können.
Die Öffnungsaktion begrenzt den Risikozuschlag auf max. 30 %, besondere Bedingungen unbedingt vorher studieren.

Alles Gute!

Quereinsteiger
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von Quereinsteiger » 29.09.2020 19:38

Ok, danke für eure Rückmeldung. PKV wäre übrigens kein Problem, da die die beiden ausgeheilten Wehwehchen schon vor 10 Jahren, als ich in die Vollversicherung gegangen bin, akzeptiert haben (allerdings ohne Wahlarzt im Tarif). Wenn ich jetzt meinen 100% Tarif in einen 50%-Beihilfe-Tarif ändern würde, würde es eher das Risiko für die Debeka reduzieren.

Schön zu hören, dass die Amtsärzte doch nicht versuchen, die Verbeamtung zu verhindern, sondern das Ganze realistisch bewerten. Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren und war bisher nur eine Woche krank, und ich hoffe das bleibt auch so.

Torquemada
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Re: Untersuchung beim Amtarzt

Beitrag von Torquemada » 29.09.2020 21:49

Du scheinst einen Drang zu haben, alles Private detailliert auszubreiten. Nicht gut.

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