Verbeamtung in Teilzeit

Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.

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SarahG
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Verbeamtung in Teilzeit

Beitrag von SarahG » 28.03.2019 19:15

Guten Abend!

Ich bin Amtsapothekerin, Angestellte bei einer Stadt

Ich habe den Wunsch mich verbeamten zu lassen. Grundsätzlich ist eine Verbeamtung in meiner Position möglich.

Das Personalmanagement möchte mir eine Verbeamtung versagen, da ich nur 0,54 Stellenanteile habe. Wenn ich verbeamtet bin, habe ich wohl ein Anrecht auf eine Vollzeitstelle. Das Personalmanagement unterstellt mir nun, dass ich dieses Recht einklagen würde, wenn ich verbeamtet wäre. Daher würde Sie keiner Verbeamtung zusprechen, da es nicht genügend Stellenanteile gibt.
Ich habe noch eine Kollegin mit 0,85 Stellenanteilen. Wir bekommen bald noch 0,36 Stellenanteile hinzu.

Ich bin 34, verheiratet und habe 2 kleine Kinder. Ich möchte und kann gar nicht in Vollzeit arbeiten.

Ich möchte nun gerne wissen, ob man mir aus den oben genannten Gründen eine Verbeamtung versagen kann.

Vielen Dank vorab!

Skedee Wedee
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Re: Verbeamtung in Teilzeit

Beitrag von Skedee Wedee » 28.03.2019 19:38

Sie brauchen dir nichts zu versagen, da du keinen durchsetzfähigen Anspruch auf eine Verbeamtung hast.

SarahG
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Re: Verbeamtung in Teilzeit

Beitrag von SarahG » 28.03.2019 19:53

Was bedeutet „keinen durchsetzungsfähigen Anspruch“? Wann hat man den denn?

dibedupp
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Re: Verbeamtung in Teilzeit

Beitrag von dibedupp » 28.03.2019 20:49

SarahG hat geschrieben:
28.03.2019 19:53
Was bedeutet „keinen durchsetzungsfähigen Anspruch“? Wann hat man den denn?
Nie.

Skedee Wedee
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Re: Verbeamtung in Teilzeit

Beitrag von Skedee Wedee » 29.03.2019 08:38

SarahG hat geschrieben:
28.03.2019 19:53
Wann hat man den denn?
Nahzu niemals. Einen Anspruch gibt es bsp. nach § 42 Abs. 2 Gemeindeordnung Baden-Württemberg für Bürgermeister mit mehr als 2.000 Einwohner. Dort ist er zwingend hauptamtlicher Beamter auf Zeit. Für Deine Konstellation gibt es schlichtweg keinen Rechtsanspruch.

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