Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.
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Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Beitrag von Admin » 09.04.2017 21:38

Ich wurde gebeten folgendes Anliegen zu posten:
Liebes Forum,

Für ein Forschungsprojekt an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zum Thema

"Rückkehr an den Arbeitsplatz nach psychischer Erkrankung"

werden Personen für die Teilnahme an einem persönlichen Interview gesucht, die als Kollegin bzw. als Kollege einen Fall beobachtet bzw. miterlebt haben, bei dem ein Kollege oder eine Kollegin aufgrund einer psychischen Erkrankung (z. B. Depression, Burnout etc.) zeitweise arbeitsunfähig war und im Anschluss hieran an derselben Dienststelle wiedereingegliedert wurde oder die als Führungskraft in einen oder mehrere entsprechende Fälle involviert waren und Interesse haben, hierüber zu berichten.

Im Projekt geht es insbesondere um die Frage, wie die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach psychischer Erkrankung gelingen kann bzw. was typische Hindernisse und Probleme aus der Perspektive unterschiedlicher Gruppen sind, v. a. Kollegen und Führungskräfte. Im Mittelpunkt stehen daher individuelle Erfahrungen und die persönliche Beurteilung des Rückkehrprozesses.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss über Verbesserungspotenziale bei der Wiedereingliederung zuvor an Burnout erkrankter Beschäftigter geben, insbesondere im Hinblick auf die Durchführung von betrieblichem Eingliederungsmanagement (BEM) in entsprechenden Fällen sowie im Hinblick auf eine nachhaltige Wiederbeschäftigung und psychosoziale Reintegration der Betroffenen.

Mit einer Teilnahme an der Untersuchung können Sie dabei helfen, gerade für die häufig von psychischen Erkrankungen betroffenen Beschäftigten in Polizeidienst, Zoll und Justizvollzug wichtige Gestaltungsempfehlungen für Wiedereingliederung und Rückkehr an den Arbeitsplatz zu generieren und abzuleiten. Ihre Erfahrungen sind wichtig und bieten Lernpotenzial.

Vorgesehen ist die Durchführung von persönlichen Interviews mit einer Dauer von etwa 90 Minuten. In der Datenerhebung geht es nicht um Namen von Personen oder Einrichtungen. Vollumfängliche Diskretion und Datenschutz sowie Anonymisierung der erhobenen Daten werden garantiert. In der Berichterstattung über das Projekt werden keinen personen- oder schulbezogenen Hintergründe, Namen oder Bezeichnungen ersichtlich sein. Die Interviews werden zum Zwecke der Datenanalyse aufgezeichnet und verschriftlicht sowie nach Abschluss der Untersuchung gelöscht.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder bei Fragen zum Projekt melden Sie sich gerne jederzeit bei

Eike Christoph Windscheid, M. A.
Professur für Arbeitswissenschaft, Otto-Friedrich-Universität Bamberg Feldkirchenstraße 21, 96050 Bamberg
Tel.: 0951/863-2693
Mail: eike.windscheid@uni-bamberg.de

Deddi
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Re: Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Beitrag von Deddi » 12.04.2017 07:43

Die DTAG hat psyische Erkrankungen
indbesondere von Beamtinnen und
Beamten selbst zu verantworten,
da sie diese Beschäftigungsgruppe
mit Methoden wie Zuweisungen, Versetzungenlos, dienstliche Weisungen los werden möchte.

Dies führt dann zu Arztbesuchen und diese wiederum bis hin zu DDU- Verfahren! :-(

Diese "Mobbingversuche" kosten u.a. auch die
Krankenkassen/Beihilfestelle sehr viel Geld
und die DTAG wäre gut beraten von solchen
Methoden Abstand zu nehmen !!!

Torquemada
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Re: Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Beitrag von Torquemada » 12.04.2017 09:00

Es wäre doch interessant, wenn Prof. Eike C. Windscheid sich mit dieser speziellen Telekompraktik auseinandersetzen würde und den Anteil der wegen psychischer Erkrankungen in den Ruhestand versetzten Telekombeamten ermitteln würde.
Dass Wiedereingiederungen bei der Telekom besonders "kompetent" erfolgen, ist ja klar. Denn wer wegen seiner Tätigkeit fix und fertig ist, wird eine Wiedereingliederung kaum erfolgreich AM SELBEN Arbeitsplatz durchhalten.

AndyO
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Re: Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Beitrag von AndyO » 21.04.2017 13:53

Deddi hat geschrieben:
12.04.2017 07:43
Die DTAG hat psyische Erkrankungen
indbesondere von Beamtinnen und
Beamten selbst zu verantworten,
da sie diese Beschäftigungsgruppe
mit Methoden wie Zuweisungen, Versetzungenlos, dienstliche Weisungen los werden möchte.

Dies führt dann zu Arztbesuchen und diese wiederum bis hin zu DDU- Verfahren! :-(

Diese "Mobbingversuche" kosten u.a. auch die
Krankenkassen/Beihilfestelle sehr viel Geld
und die DTAG wäre gut beraten von solchen
Methoden Abstand zu nehmen !!!
Die DTAG kostet das nicht viel. Arbeit sollen die indentifizierten Minderleister innerhalb der Regelstrukturen ohnehin nicht mehr leisten. Es geht nur noch darum, wie man die Beamten Richtung DDU brechen kann. Die 3 bundesweiten Sammellager von Dr. <schlaues deutsches Jagdgetier> sind das beste Beispiel. Die Werdegänge sind immer die Gleichen. Gesundheitliche Eskalation über erhöhten Krankenstand, innere Kündigung gegenüber dem Arbeitgeber, Kur, fachärtztliche psychologische Betreuung, da die psychischen Problem den körperlichen überwiegen, GdB, arbeitgeberseitiges Ignorieren des GdB bei Ausübung des Direktionsrechtes, DDU. Begleitet von dem Bedauern von Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretung, dass der Arbeitgeber sich "leider" keine andere Verwendung vorstellen kann.
Die indentifizierten Minderleister sollen raus, und die DTAG missbraucht dafür ihr Direktionsrecht. So einfach ist das.
Wer endlich in der Pension ist, will nur noch abschließen und vergessen. Deshalb gibt's da so wenig Leidensberichte. Und so lange die DTAG an den rücksichstlosen Versetzungen fest hält, gibt's da gesundheitlich auch nichts zu retten. Da nützen auch keine Studien was. Versetzungen sind die zweitschärfste Form einer Disziplinarmassnahme hinter der Entfernung aus dem Dienst. Wirkungsgleich angewendet gegenüber Beamten, die nichts verbrochen haben. Und dafür sollen die Beamten dann auch noch zur angeblichen "unabdingbaren betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit" Verständnis und Mitwirkung aufbringen...
Zahlen tut's die PBeakK. Die Nummern gehen schnell in fünfstellige Bereiche und haben ein langes Nachspiel. Davon sieht der Arbeitgeber, ausser dem Status GdB, allerdings nichts.

Deddi
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Re: Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg / Thema: psychische Erkrankung

Beitrag von Deddi » 26.04.2017 07:36

Strategie von "TPS" ist es Beamtinnen und Beamte, mit welchen Maßnahmen auch
immer, zu Lasten der Allgemeinheit abzuwickeln. Darauf sind sogar
honorierte Jahresziele gesetzt! :-(

Da die DTAG damit lediglich wirtschaftlichr
Ziele verfolgt, kann ich allen Betroffenen
nur empfehlen, beamtenrechtliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen!

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