Schwierigkeit der JV-Ausbildung

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kool
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Schwierigkeit der JV-Ausbildung

Beitrag von kool » 02.03.2016 21:19

Moin Leute,

Ich wollte von euch im Prinzip wissen, ob und wie schwer die Ausbidung zum Justizvollzugsbeamten in Wirklichkeit ist (theroretischer Teil). Da man dies leider nur schwer beurteien kann, weil für den anderen Auswendig lernen schwer ist für den anderen einfachste Mathe nicht lösbar ist. Wollte ich mal kreuz und quer in die Runde fragen bei denen die bisher fertig sind wieviel ihr für die gesamte Ausbildung tun musstet. War es hart ? Habt ihr Nächte durchlernen müssen ? Bammel vor der Prüfung gehabt oder war es quasi ein selbstläufer wenn man 1-2 Stunden pro Tag lernt ?




Danke euch im Vorraus !!!

Baumschubser
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Re: Schwierigkeit der JV-Ausbildung

Beitrag von Baumschubser » 04.03.2016 18:57

Kommt sicher auch ein wenig aufs Bundesland an. Ich habe die 2jährige Ausbildung in Sachsen 1998-2000 gemacht und keine wirklichen Schwierigkeiten gehabt. Es gab Leute, die ganze Nächte durchgepaukt haben, wir sind lieber abends ein Bier trinken gegangen. Die Anforderungen in den einzelnen Fächern waren damals seht unterschiedlich. In Pädagogik war das eine halbe Sozialarbeiterausbildung, während z.B. die Fächer Wirtschaftsverwaltung und Arbeitsverwaltung fast schon Kindergartenniveau hatten. Das System der Klausuren und Prüfungen ist hier aber mittlerweile umgrestellt. Vieles ist jetzt fächerübergreifend, das war damals nicht so. Dennoch sollte jeder, der die 10. Klasse halbwegs vernünftig abgeschlossen hat, die Ausbildung ohne große Probleme bewältigen.

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