Beamter auf Wiederruf : Wechsel in die PKV oder vorerst in der GKV bleiben?

Forum für Themen aus dem Bereich Strafvollzug
Antworten
Diego
Beiträge: 1
Registriert: 17.03.2017 20:27
Behörde: justiz

Beamter auf Wiederruf : Wechsel in die PKV oder vorerst in der GKV bleiben?

Beitrag von Diego » 17.03.2017 22:02

Guten Abend liebe Community :)

In wenigen Monaten beginne ich mit meiner Berufsausbildung zum Justizvollzugsbeamten. Wie bereits bekannt, unterlegen Beamte nicht der Sozialversicherungspflicht, dahher wird mir ausdrücklich empfohlen mich rechtzeitig zu versichern. Leider finde ich es alles andere als leicht, eine richtige Entscheidung zu treffen zum einen habe ich, sowohl von meiner Gesetzlichen Krankenkasse, aber auch von beispielsweise meinem Hausarzt den Ratschlag bekommen voerst während der 2 - Jährigen Ausbildung freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben, da man als Beamter auf Wierruf noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet ist. Mir ist bewusst, dass ich als freiwilliges Mitglied in der GKV den vollen % Satz zahle und keine Beihilfe in Anspruch nehmen kann, anderseits würde ich 254,- in der GKV zahlen und würde voerst während meines Vorbereitungsdienstes zusatzversicherungen wie die Dienstunfähigkeit und eine private Haftpflicht versicherung abschließen. Bezüglich meiner Situation stellt sich dahher die Frage ob während meines Vorbereitungsdienstes zunächst freiwillig in der GKV bleiben sollte oder ich wie die meisten Anwärter eine PKV abschließen sollte. Ein erstes Gespräch mit der Debeka hatte ich bereits, allerdings wirkte mir der Herr etwas aufdringlich und ich bekam zunehmend den Eindruck, als wäre er extrem auf seine Provision fixiert. Ich denke ihr werdet mir zustimmen, dass mehrere Faktoren bei der Wahl eine richtige Entscheidung zu treffen eine Rolle spielen. Die Familienplanung spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle ich habe gelesen, dass die PKV mit zunehmenden Alter immer teurer wird erst recht, wenn man 3 - 4 Kinder hat, die man mit in die PKV versichern muss. :cry: :cry: :cry: Was wäre in meinem Falle die klügere Variante? Zu meiner Person ich bin 25 Jahre alt, ledig und habe keine Vorerkrankungen, lediglich zwei Allergien sind vorhanden die 1. Gegen Nickel die 2. gegen Hausttaub.....Über eure Ratschläge würde ich mich sehr freuen und bedanke mich an dieser Stelle im Vorfeld viele grüße euer Diego

Baumschubser
Beiträge: 497
Registriert: 22.05.2014 08:53
Behörde: JVA
Wohnort: Oberlausitz
Kontaktdaten:

Re: Beamter auf Wiederruf : Wechsel in die PKV oder vorerst in der GKV bleiben?

Beitrag von Baumschubser » 18.03.2017 15:34

Wenn du nach dem Vorbereitungsdienst entlassen wirst, wirst du eh nachversichert und bist automatisch wieder in der GKV. Das Risiko, nicht zurück zu können, hast du also in dem Falle nicht.
Spätere Kinder müssen nur in die PKV, wenn du entweder über dem Beitragsbemessungssatz verdienst (was im mittleren Dienst nie der Fall ist) oder deine Frau keiner Beschäftigung nachgeht. Ansonsten kann man Kinder immer in die Familienversicherung des Ehepartners bringen. Aber auch unabhängig davon, kostet die PKV pro Kind nur rund 30-40€, was kein Vermögen ist. Die Familienversicherung ist aber definitiv einfacher, weil man nix abrechnen muss.
Die PKV steigt definitiv im Laufe der Jahre, beim einen mehr, beim andern weniger. Ich bin auch Beamter in einer JVA und bei der Debeka versichert und bislang sehr gut damit gefahren, andere schieben Panik deshalb. Ich kann ruhig schlafen. Hier ist niemand gesetzlich versichert und selbst bei den älteren Kollegen gibts kaum einen, der mehr als 250€ zahlt (Risikozuschläge mal ausgenommen).

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Werbung