Islam-Politik in Deutschland

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Florian Hanebüchen
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Florian Hanebüchen » 22.07.2014 20:44

Torquemada hat geschrieben:Warum hat "unsere Politik" dafür gesorgt, dass ca. 50 Prozent der Muslime in Deutschland DEUTSCHE sind?
Ich bin Muslim und kann deine Argumentation hier nicht verstehen.
Viele gehen davon aus, dass die großen Parteien in Deutschland unter anderem auf das Wählerpotenzial blicken und somit auf vereinfachte Regelungen zur Einbürgerung hingewirkt haben.

Auch sonst kann ich deinen Einwand kaum verstehen. Natürlich haben viele Muslime einen deutschen Pass. Wichtig ist aber, dass sie zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Das wird man zwar für einen großen Prozentsatz unter ihnen bejahen können. Nichtsdestotrotz würde ich mir manchmal ein stärkeres Signal wünschen. Auch die jüngsten Geschehnisse in Zusammenhang mit pro-palästinensischen Demos sind - wenngleich man vom Fehlverhalten einzelner nicht auf alle schließen sollte - nicht gerade schön anzusehen.

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Florian Hanebüchen
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Florian Hanebüchen » 22.07.2014 21:15

dibedupp hat geschrieben:Aber sollte man von Einzelnen oder Gruppen in kleinen Prozentzahlen auf alle schließen?
Wenn dem so wäre, dann hätte ich aber mehr Angst vor dem braunen Gesindel, was ich in Deutschland und vereinzelt auch hier im Forum herum treibt und seine Gülle von sich gibt.
Wenn du das so siehst, bitte. Aber mittlerweile muss man beide Strömungen gar nicht unbedingt auseinanderhalten: http://www.publikative.org/2014/07/18/i ... ke-fallen/

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Florian Hanebüchen
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Florian Hanebüchen » 22.07.2014 21:50

Und was sonst so in der Welt passiert, kriegst du nicht wirklich mit, oder?

Topgun
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 23.07.2014 09:41

dibedupp hat geschrieben:Mir geht es ausschließlich hier im Forum,
dass einzelne User rechtes Gedankengut verbreiten und das stört mich.
Du willst doch mit dieser Aussage nicht die Anspielung machen,
daß ich rechts bin. Ich bin Kritiker (wie z.B. der Deutsch-Ägypter H. Abdel-Samad).
http://www.youtube.com/watch?v=AEeV6nz3Cng#t=45
Das Internet hat genügend Berichte, Bilder und Videos, die zeigen wie Muslime ticken.
Unsere Politik, insbesondere der EuGH, der selten zugunsten unseres Landes urteilt,
sorgen z.B. mit Doppelpaß oder Abschaffung des Deutschtests, daß hier nichts besser wird.

MfG 8)

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Hauseltr
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 23.07.2014 10:04

die zeigen wie Muslime ticken.

Genau das ist es, was dich auszeichnet: Dein Kastendenken!

Immer schön alles über einen Kamm scheren! Bloß keine Unterschiede zulassen. Genau das zeichnet rechtes Randgruppendenken aus, linkes überigens auch.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Torquemada » 23.07.2014 13:14

Hauseltr hat geschrieben:die zeigen wie Muslime ticken.

Genau das ist es, was dich auszeichnet: Dein Kastendenken!

Immer schön alles über einen Kamm scheren! Bloß keine Unterschiede zulassen. Genau das zeichnet rechtes Randgruppendenken aus, linkes überigens auch.

:D :D :D

Stimmt. Die Beiträge von Topgun sind so gruselig einseitig, primitiv und billig. Typisch für das Denken dieser Leute. Wenn sich Yildirim Özel in Berlin eine Frau aus Anatolien kommen lässt, mit ihr in der Parallelwelt 10 Kinder zeugt und diese dann fröhlich wieder Nachschub aus Anatolien holen, dann wird das als normales Verhalten angeprangert und als typisch für Muslime dargestellt. Der große Anteil der arbeitsintegrierten Muslime läuft dann so nebenher und wird nicht beachtet.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 23.07.2014 19:59

Torquemada hat geschrieben:...Der große Anteil der arbeitsintegrierten Muslime läuft dann so nebenher und wird nicht beachtet.
Wie soll man Angehörigen des Islams positive Beachtung schenken, wenn
man in den täglichen Nachrichten überwiegend nur negative Berichte
zu sehen und zu hören bekommt :?:

MfG 8)

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Hauseltr
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 23.07.2014 20:17

Komisch, Nachrichten sind meistens negativ! Denn über die vielen guten Vorkommnisse berichtet man selten, weil sie kaum einen Interessieren.

Das betrifft nicht nur die Muslime!

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Florian Hanebüchen
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Florian Hanebüchen » 23.07.2014 20:44

Hauseltr hat geschrieben:Komisch, Nachrichten sind meistens negativ! Denn über die vielen guten Vorkommnisse berichtet man selten, weil sie kaum einen Interessieren.
Ja, das stimmt in gewisser Weise. Über den muslimischen Mitbürger, der einfach nur ganz normal seine Religion für sich persönlich auslebt und ansonsten keinem etwas böses will, werden die Zeitungen keine großen Berichte verfassen. Bei uns in Deutschland haben gerade viele türkischstämmige Einwanderer eine traditionell laizistische Grundeinstellung.

Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das kein Automatismus ist, auf den man sich verlassen kann. Auch unter den Türken gibt es mittlerweile viele Erdogan-Anhänger. Und in Frankreich beispielsweise, wo große arabischstämmige Bevölkerungsteile sind, war aktuell von besorgniserregenden antisemitischen Ausfällen die Rede. Solche Fehlentwicklungen muss man ansprechen dürfen.

Abgesehen davon freue ich mich über jeden, der sich von diesen Fehlentwicklungen distanziert.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 23.07.2014 22:32

Nun, in der Türkei hat Erdogan bei den Wahlen leicht unter 50 % gehabt. Also steht noch nicht mal die halbe Türkei hinter ihm. Egal wie er rumtönt.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von kreisverkehr » 24.07.2014 08:29

Hauseltr hat geschrieben:Nun, in der Türkei hat Erdogan bei den Wahlen leicht unter 50 % gehabt. Also steht noch nicht mal die halbe Türkei hinter ihm. Egal wie er rumtönt.
Ausgesprochen zu kurz gedachtes Argument, denn auch Hitler hatte z. B. bei den letzten Reichstagswahlen "nur" 43 %. Die staatliche Repressionsmacht lag dennoch in seinen Händen.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 24.07.2014 09:25

kreisverkehr hat geschrieben:
Hauseltr hat geschrieben:Nun, in der Türkei hat Erdogan bei den Wahlen leicht unter 50 % gehabt. Also steht noch nicht mal die halbe Türkei hinter ihm. Egal wie er rumtönt.
Ausgesprochen zu kurz gedachtes Argument, denn auch Hitler hatte z. B. bei den letzten Reichstagswahlen "nur" 43 %. Die staatliche Repressionsmacht lag dennoch in seinen Händen.

Das stimmt schon, trotzdem stehen nicht alle Türken (Muslime) hinter ihm, wie es uns Topgun immer so gerne weiss machen will. Und genau die verdammt er alle in Bausch und Bogen!

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 24.07.2014 10:31

Hauseltr hat geschrieben:Das stimmt schon, trotzdem stehen nicht alle Türken (Muslime) hinter ihm,
wie es uns Topgun immer so gerne weiss machen will. Und genau die verdammt
er alle in Bausch und Bogen!
Ein Volk, daß seit Jahren nur Forderungen an Deutschland stellt,
daß die Hartz IV-Statisik in Deutschland anführt...,
http://derhonigmannsagt.files.wordpress ... chland.png
wie kann man dieses als "willkommen" heißen :?: Das bestes Beispiel liefert...
Torquemada hat geschrieben: ...Wenn sich Yildirim Özel in Berlin eine Frau aus Anatolien kommen lässt,
mit ihr in der Parallelwelt 10 Kinder zeugt und diese dann fröhlich wieder Nachschub aus Anatolien holen,
dann wird das als normales Verhalten angeprangert und als typisch für Muslime dargestellt...
Warum sollte Yildirim Özel und seine Frau noch arbeiten gehen,
mit 10 Kindern bekommt er mehr Hartz IV, als jeder normale Deutsche
der sich Tag für Tag 8 Stunden und mehr abkrücken muß :?: :!:
Es gibt Probleme über Probleme in Deutschland und die Politik
läßt sich weichkochen. Das sehe ich nicht mehr als normal an.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 24.07.2014 13:22

Der Honigmann sagt = Ernst Köwing schreibt viel, viel davon ist Blödsinn! Abgesehen mal von seinen Fachbüchern. "Ernie" schreibt einiges zu tagespolitischen Themen, erweisst sich dabei auch als eine Art Verschwörungstheoretiker und verbreitet in seinem Blog mehrere rassistische und antisemitische Artikel. Klar, dass das Wasser auf die Mühlen von Topgun ist. Er akzeptiert nur das, was in sein Weltbild zu passen scheint.

"Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter" (Goethe)

Entlarvend ist das Argument, es seien zu viele Ausländer in Deutschland, ganz besonders dann, wenn es von solchen Menschen kommt, die die Zeit des Naziterrors als politisches "Vorbild" sehen. 1944 befanden sich mehr als sieben Millionen so genannter Fremdarbeiter in Deutschland, ca. 20 Prozent aller Beschäftigten waren Ausländer! Womit klar wird, dass es denen, die "Ausländer raus" schreien, in Wirklichkeit darum geht, Ausländer als billige Arbeitskräfte, als rechtlose Sklaven zu behandeln - wie schon einmal während des "Tausendjährigen Reiches".

http://www.loester.net/fakten1.htm

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 24.07.2014 17:24

Hauseltr hat geschrieben:http://www.loester.net/fakten1.htm
Der Link ist intressant, und einiges wurde von mir auch hier
angesprochen. :wink:

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