Islam-Politik in Deutschland

Hier kommen politische Themen zur Sprache.

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Hauseltr
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 25.07.2014 11:30

Topgun hat geschrieben:
Hauseltr hat geschrieben:http://www.loester.net/fakten1.htm
Der Link ist intressant, und einiges wurde von mir auch hier
angesprochen. :wink:

MfG 8)
Dieses auch?

Carl Zuckmayer formuliert dies in seinem Theaterstück "Des Teufels General" sehr treffend:
"Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor - seit Christi Geburt. Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Familientradition begründet. Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsass, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant - das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt - und - und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg (...) Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt - wie die Wasser aus den Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem, großen, lebendigen Strom zusammenrinnen." Es gibt keine Deutschen, die über Jahrhunderte "deutsche" Vorfahren nachweisen kann. Die Nachkommen all dieser Völker, die in Mitteleuropa lebten oder durchzogen, sind das deutsche Volk - ein Eintopf mit Zutaten aus der ganzen Welt.

Topgun
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 25.07.2014 13:21

Florian Hanebüchen hat geschrieben:...Und in Frankreich beispielsweise, wo große arabischstämmige Bevölkerungsteile sind,
war aktuell von besorgniserregenden antisemitischen Ausfällen die Rede. Solche Fehlentwicklungen muss man ansprechen dürfen...
Soviel dazu... :shock:
http://www.salzburg.com/nachrichten/dos ... en-114963/

MfG 8)

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Hauseltr
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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 25.07.2014 18:58

Soviel dazu..

Wozu? Dass mal wieder ein paar muslimische Vollidioten Randale machen?

Das können Rechtsradikale in Deutschland genau so gut, wenn nicht sogar besser! Aber auf dem Auge bist du ja blind.
Also versuch nicht wieder, hier etwas zu instrumentalisieren.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Michael1990 » 26.07.2014 14:04

Hauseltr hat geschrieben:Dann sei weiterhin ein Gutmensch... :!:

Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“).

Den Spruch kannst du dir sonst wo hin schieben! :D

Ich sehe durchaus eine reale Gefahr in Gruppen wie Boko Haram, der Hamas, den Taliban, der ISIS und anderen radikalen muslimischen Gruppen. Nur verdamme ich deswegen nicht die ganzen Muslime in Bausch und Bogen, so wie du es hier tust.
Mal ne Frage. Warum glaubst Du werden in fast jedem mehrheitlich muslimischen Land die Religionen der Minderheiten unterdrückt und verfolgt?
https://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/
50 Länder, davon >40 mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Die Goldmedaille hat Nordkorea, ansonsten besteht die top- ten aus muslimischen Ländern.
Das Problem sind als nicht nur Taliban, ISIS und co., sondern fast die gesamte muslimische Welt verhält sich intolerant ggü. dem Christentum und anderen Religionen.
Genauso die Ditib - hier nach Gleichberechtigung schreien, und in der Türkei dürfen keine Priesterseminare stattfinden. Scheiss Heuchel- Muslime!

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Michael1990 » 26.07.2014 14:14

Hauseltr hat geschrieben:
Entlarvend ist das Argument, es seien zu viele Ausländer in Deutschland, ganz besonders dann, wenn es von solchen Menschen kommt, die die Zeit des Naziterrors als politisches "Vorbild" sehen. 1944 befanden sich mehr als sieben Millionen so genannter Fremdarbeiter in Deutschland, ca. 20 Prozent aller Beschäftigten waren Ausländer! Womit klar wird, dass es denen, die "Ausländer raus" schreien, in Wirklichkeit darum geht, Ausländer als billige Arbeitskräfte, als rechtlose Sklaven zu behandeln - wie schon einmal während des "Tausendjährigen Reiches".

http://www.loester.net/fakten1.htm
Das waren mehrheitlich Zwangsarbeiter. Was hat deren Präsenz in Nazideutschland mit dem Aufenthalt der Ausländer heute in Deutschland zu tun??
Die Zwangsarbeiter wurden ausgebeutet, die heutigen Ausländer beuten eher Deutschland aus, als umgekehrt. 90% aller Libanesen H4- Empfänger, 50% Iraker H4- Empfänger, über die Türken brauchen wir gar nicht zu reden.
Die, die "Ausländer raus" schreien, tun das wohl deshalb, weil sie ganz genau wissen, dass viele dieser Ausländer a) für die Sozialsysteme eine Belastung sind oder b) deren Arbeitsangebot auf das Lohnniveau hauptsächlich der einfach qualifizierten Arbeit drückt.

Klar, Beamte werden natürlich durch Rumänen etc. nicht ersetzt, denen kann das also egal sein.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 26.07.2014 14:50

über die Türken brauchen wir gar nicht zu reden. Was willst du mit der Bemerkung suggererien? 90 %?

Bei der größten Bevölkerungsgruppe der Türken (mehr als 1,6 Millionen Türken leben insgesamt in Deutschland) sind es 24 Prozent.

insgesamt in Deutschland: 1.629.480
davon Hartz-IV-Empfänger: 391.001
Anteil: 24%

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Michael1990 » 26.07.2014 15:53

Ich will damit suggerieren, das fast jedem bekannt sein dürfte, wie hoch der Anteil der H4- Empfänger an der türkischen Bevölkerung in Deutschland ist.
Wie miserabel es um die Bildung der Türken/türkischstämmigen bestellt ist (jetzt mittlerweile in der dritten Generation!!) kann man hier lesen:
http://www.n-tv.de/politik/Junge-Tuerke ... 14716.html

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 26.07.2014 16:38

Hauseltr hat geschrieben:Soviel dazu..

Wozu? Dass mal wieder ein paar muslimische Vollidioten Randale machen?

Das können Rechtsradikale in Deutschland genau so gut, wenn nicht sogar besser! Aber auf dem Auge bist du ja blind.
Also versuch nicht wieder, hier etwas zu instrumentalisieren.
Wer ist blind :?: Soviel dazu...
(Und schau dir das komplette Video an, das ist unsere reale Welt :!:)

http://www.youtube.com/watch?v=ltCvJEbfnMQ

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 26.07.2014 16:44

Wie miserabel es um die Bildung der Türken/türkischstämmigen bestellt ist

Zu viele Talente mit türkischem Namen fühlen sich bei der Stellensuche in Deutschland diskriminiert. Sie fehlen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

http://www.migazin.de/2013/04/05/deutsc ... n-mal-weg/

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 8b457.html

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/f ... 10084.html u.v.a.

Alles wegen der miserabelen Ausbildung? Oder doch eher wegen Vorurteilen?

Dass die Suche nach einer Ausbildungsstelle für Jugendliche aus Familien mit einer Migrationsgeschichte viel schwieriger ist als für Jugendliche ohne Migrationshintergrund, ist bekannt; dass es aber auch innerhalb der Gruppe der jungen Migranten noch einmal große Unterschiede je nach ihrer Herkunftsregion gibt, zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). So ist es insbesondere für Jugendliche, deren Familien aus der Türkei oder arabischen Staaten stammen, deutlich schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden, als für Jugendliche anderer Herkunftsregionen – auch wenn sie über die gleichen Schulabschlüsse verfügen.

Aber:

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ation.html

Aber wie sagte schon Goethe:

Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister, (Zur Erinnerung: wir haben die Türken gerufen!)
Werd ich nun nicht los.

Bei uns kommt aber kein Meister.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Florian Hanebüchen » 26.07.2014 18:57

Hauseltr hat geschrieben:(Zur Erinnerung: wir haben die Türken gerufen!)
Das muss man wohl deutlich differenzierter sehen, als du es ausdrückst: Gastarbeiter: Die Kunst des Missverstehens.

Wenn man rein nach den Verträgen ginge, hätte Deutschland alle Gastarbeiter zurückschicken können. Dass es nicht so gekommen ist, wissen wir. Aber vielleicht sollten wir mal langsam davon abkommen, dass nur die eine Seite dankbar sein sollte.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Hauseltr » 26.07.2014 19:46

davon abkommen, dass nur die eine Seite dankbar sein sollte.

Habe ich irgendwo das Gegenteil behauptet?

Aber ich bin gegen eine Schwarz - Weiß Darstellung, so wie es Manche hier machen!

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 30.07.2014 08:59

Moin Hauseltr,

gestern um 21:45 Uhr auf ARD den "Report München" gesehen :?:
Wenn nicht, habe ich dir den wichtigen Teil eben rausgesucht...

http://www.youtube.com/watch?v=PmC8W3ZgAqM

Und dafür: http://www.bild.de/news/standards/relig ... .bild.html
Danach erstatte ein NRW-Landtagsabgeordneten/SPD (Türkischer Name) gegen den Vizechef/Bams eine Stafanzeige.
Ist doch lächerlich. Da stellt sich mir die Frage, ob die Politiker mit Migrationshintergrund überhaupt
Politik für die Deutschen betreiben, denke mal nicht. Aber auch dafür gibts genügend Beweise im Internet.

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Topgun » 09.08.2014 09:22

Sonntags-BamS vom 03.08.14: "Islam-Debatte"
Zitat: Ein Kommentar, große Wut, 1000 Zeilen Leserbriefe

Hier einige Kommentare die teilweise meine Meinung vertreten...

"Ich möchte Sie bitten, dass Sie sich nicht von ein paar
Grünen-Politikern beeinflussen lassen. Ich komme aus
dem Inran, und ich weiß, was Islam bedeutet. Nicolaus
Fest hat die Wahrheit gesagt. (M.S., Krefeld)"

und...

"Kommentare und Stimmen wie die von N.F. dürfen
weder nachzensiert noch mundtot gemacht werden.
(F.-M.A. K.,Oberasbach)"

und...

"Es ist wichtig, über Dinge zu sprechen, die in
unserem Land schieflaufen. Das ist schon lange
überfällig. Jede Diskussion wird im Keim erstickt.
(Ch. Sch., Winterbach)

und...

"Ist es strafbar zu schreiben, was einen stört ?
Sollte Herr F. dafür verurteilt werden, möchte
ich in einem solchen "Verurteiler-Staat" nicht
mehr leben. (A.K.)

und...

"Die Kritik von Herrn F. ist von der freien Meinungsäußerung
gedeckt. Aber sie passt scheinbar derzeit nicht ins politische
Kalkül.
D. und H. müssten fristlos entlassen werden. Es kann nicht
sein, daß Christen in Nigeria umgebracht werden, daß es in
Mossul (Irak) zu brutalen Exzessen an Christen gekommen ist,
Kirchen gesprengt werden, usw., alles im Namen eines
fundamentalistischen Islams der auch mit willfähigen Helfern
auf Europa übergreifen möchte. (H.U.)"

und...

"Was mich noch stört, ist dieses widerliche politisch Korrekte,
die Nazikeule und dass, wenn jemand in diesem Staat Tatsachen
und Wahrheiten sagt, er zum Rassisten abgestempelt wird. (F.D.)"

und, und, und...

MfG 8)

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Re: Islam-Politik in Deutschland

Beitrag von Mikesch » 09.08.2014 17:28

Ich weiß nicht, was das ständige Zitieren irgendwelcher Beiträge oder Videos soll.

Dies ist ein Diskussionsforum und dies beinhaltet eigene Beiträge und zumindest eine Stellungnahme zu Zitaten.

Da nichts sinnvolles mehr beigetragen wird, mache ich mal dicht.

*** CLOSED ***

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