Berliner Schule gibt auf - Von der Schule zum Intensivtäter

Hier kommen politische Themen zur Sprache.

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arme Sau
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Berliner Schule gibt auf - Von der Schule zum Intensivtäter

Beitrag von arme Sau » 30.03.2006 11:16

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übernommen aus dem Berliner Tagesspiegel 30.03.06 (http://www.tagesspiegel.de/berlin/archi ... 441624.asp)
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Notruf aus Berlin - Neukölln

Kollegium der Rütli-Hauptschule bekommt die Gewalt nicht mehr in den Griff – und fordert die Auflösung


Von Susanne Vieth-Entus

Türen werden eingetreten. Knallkörper auf Fluren gezündet. Lehrkräfte dienen als Wurfziele und gehen nur noch mit Handy in bestimmte Klassen, damit sie über Funk Hilfe holen können. Der Schülersprecher ist geflogen, weil er einen Mitschüler zusammengeschlagen haben soll. Das ist die Realität an der Neuköllner Rütli-Hauptschule. Jetzt hat das Kollegium die Konsequenzen gezogen und um die Auflösung seiner Schule gebeten „zugunsten einer neuen Schulform mit gänzlich neuer Zusammensetzung“.

In der jetzigen Schule werde „der Intensivtäter zum Vorbild“, heißt es in dem Brandbrief, der ohne Gegenstimmen vom Kollegium abgesegnet und an die Senatsverwaltung für Bildung abgeschickt wurde. Kurzfristig will man wenigstens mehr Lehrer, weniger arabische Schüler und die „tägliche Präsenz“ einer Kraft, die bei Krisen eingreift. Denn Krisen gibt es in der Rütli-Schule ständig. Deshalb ist es auch seit zehn Jahren nicht gelungen, den Posten des stellvertretenden Schulleiters zu besetzen. Schulleiterin Brigitte Pick stand allein da. Jetzt ist sie so krank geworden, dass sie nicht zurückkommt. Das Maß ist voll.

Die Reaktion der Behörde ist nicht gerade das, was sich die Schule erträumt hat. „Die Auflösung einer Schule kann keine Lösung sein“, wehrt Siegfried Arnz ab. Er ist von Bildungssenator Klaus Böger (SPD) ins Haus geholt worden, um den Hauptschulen wieder Perspektiven aufzuzeigen. Denn Arnz gehört zu den starken Schulleitern, die es in den vergangenen Jahren schafften, aus schier aussichtslosen Anstalten wieder angesehene Hauptschulen zu machen. Aus dieser Erfahrung heraus beharrt Arnz darauf, dass auch die Rütli-Schule eine Perspektive haben kann. Als einen Schritt auf diesem Weg hat er mit dafür gesorgt, dass die Schule jetzt einen Sozialarbeiter bekommt. Und er verspricht, dass „mit Hochdruck“ an der Stellenbesetzung für die Schulleiterposten gearbeitet wird. Außerdem hat das Bezirksamt zugesagt, dass es jetzt mehr auf eine ausgeglichene Schülerzuweisung achten will, damit der Anteil der Kinder arabischer Herkunft nicht weiter steigt, der in den siebten Klassen jetzt schon bei 44 Prozent liegt.

„Die Araber haben das Sagen und unterdrücken die Türken“, berichtet eine ehemalige Lehrerin, die das Gefühl hat, an dieser Schule würden „Kriminelle und Terroristen großgezogen“ . Die wenigen deutschen Schüler („Schweinefleischfresser“) versuchten, möglichst unauffällig mitzulaufen. Kollegen würden selbst im Klassenraum bestohlen und seien dazu übergegangen, alles im Lehrerzimmer einzuschließen. Kaum einer wage, noch Klassenfahrten oder Ausflüge zu machen. Als vor zwei Jahren eine Lehrerin mit ihren Schülern die Grüne Woche besuchte, wurde dies zum Desaster: Als die Schüler beim Stehlen erwischt wurden, schlugen sie einem Angestellten eine Flasche auf den Kopf, ein hilfsbereiter Besucher wurde mit dem Messer attackiert.

„So einen massiven Hilferuf hat es noch nie gegeben“, kommentiert Norbert Gundacker den Brief der Rütli-Schule. Er ist in der Bildungsgewerkschaft GEW als Fachgruppenleiter für Hauptschulen zuständig und bezweifelt, dass es außer der Auflösung noch einen vernünftigen Weg gibt, um der Schule zu helfen.

„Die Situation ist gekippt“, konstatiert Gundacker und lobt das realistische Bild, dass Bürgermeister Heinz Buschkowsky von Nord-Neukölln habe. Die ehemalige Schulleiterin Brigitte Pick rechnete schon vor Jahren damit, „dass der Kiez eines Tages brennen wird“.
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arme Sau
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Beitrag von arme Sau » 30.03.2006 11:23

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Ich hab den Artikel direkt übernommen, ohne durch falsche Einfärbungen in irgend eine Richtung Stimmung zu machen.

Mit den o.g. Artikel will ich nur auf das totale Versagen der Berliner Integrationspolitik aufmerksam machen :!:

Und für alle die es bisher nicht glauben wollten/konnten.

Das ist Berliner Realität !
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arme Sau
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Beitrag von arme Sau » 30.03.2006 13:50

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aus http://www.spiegel.de/unispiegel/schule ... 58,00.html


Zitat:
"... Die Schulbehörde lehne jedoch das Ansinnen der Rektorin ab, schreibt der "Tagesspiegel". Der zuständige Referent beim Bildungssenator vertrete die Meinung, dass die Schule noch eine Perspektive habe. Er verweise darauf, dass die Schule jetzt einen Sozialarbeiter bekomme ..." Zitat ende

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Mein Kommentar dazu

uuuuuaaaahhhhh hhhahhhhaaahhhhhaaaaa

einen Sozialarbeiter

uuuuuaaaahhhhh hhhahhhhaaahhhhhaaaaa

Das völlige Versagen der Berliner Politik soll durch einen Sozialarbeiter wieder aufgefangen werden.

uuuuuaaaahhhhh hhhahhhhaaahhhhhaaaaa

Der arme Kerl, ich kann nicht mehr vor lachen pffffh , uuuuuaaaahhhhh hhhahhhhaaahhhhhaaaaa
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enjoylive
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Beitrag von enjoylive » 30.03.2006 18:51

Hier kann man gar nicht falsch denken. Es ist eine riesengroße Sauerei, daß man als Verantwortliche an verschiedenen Stellen in der Politik es hat soweit kommen lassen. Liest man z.B. im "Politik-Forum", da kommen noch ganz andere Dinge an die Öffentlichkeit, in die gleiche Richtung. Es berichten Betroffene, die dort leben in diesen Stadtbezirken.
Und da will man mit einem Sozialarbeiter Abhilfe schaffen ! Lachhaft und typisch deutsche Politik, vor allem typisch feige für Verantwortungsträger in diesem Land. Der Sozialarbeiter kriegt eines Tages eine auf die Birne und dann ? So kann man keine kriminellen Probleme lösen.
Meine Prognose: es wird krachen in Berlin, nicht durch Deutsche, sondern die kriminellen Ausländer werden zündeln.
arbeite um zu leben, aber lebe nicht, um zu arbeiten

arme Sau
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Beitrag von arme Sau » 31.03.2006 12:02

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Nun enjoylive,
Deine relativ extreme Meinung kann ich nicht teilen.
Deutschland stirbt aus. Das ist seit Jahren bekannt!
Wenn Du Angst vor einer Überfremdung hast

eine Frage an Dich, wieviel Kinder hast Du um hier eine umkehr zu bewirken ?

Mir ging es einfach nur darum, darauf hinzuweisen das die Berliner Integrationspolitik völlig versagt hat! Und dieses wird sich nicht ändern indem man an den Symtomen "rumwerkelt".

Nein, man muß grundsätzlich etwas ändern!
Ein Punkt der Schüler war (nach letzten Berichten) das Sie später eh keinen Job bekommen, warum sollen Sie jetzt regelmäßig zur Schule gehen.

Und für diese Aussage habe ich vollstes verständnis :!:

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EDE
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Beitrag von EDE » 31.03.2006 17:13

Ich denke, das ist richtig, arme Sau.

Welche Perspektiven bietet die "globalisierte Gesellschaft"?

Einige Wenige stopfen sich die Geldbörsen bis zum Erbrechen voll, und dem Rest wird gesagt, tut uns leid, kein Geld mehr da, schaut wo ihr bleibt. Und bei Euch können und müssen wir nur noch einsparen und kürzen.

enjoylive
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Beitrag von enjoylive » 31.03.2006 20:09

arme Sau hat geschrieben:.
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Nun enjoylive,
Deine relativ extreme Meinung kann ich nicht teilen.
Deutschland stirbt aus. Das ist seit Jahren bekannt!
Wenn Du Angst vor einer Überfremdung hast

eine Frage an Dich, wieviel Kinder hast Du um hier eine umkehr zu bewirken ?


Ich möchte dir die Antwort nicht schuldig bleiben: Ich habe vier Kinder, alle schon aus dem Haus. Ich denke, ich habe meinen Auftrag erfüllt. 8)

Und daß du meine Meinung extrem bezeichnest, gut, damit muß ich leben. Es wäre öde, wenn wir alle einer Meinung wären. Nur die Realitäten sind heute so, daß man nicht mehr als softy etwas erreichen kann. Und genau deshalb muß man klar und deulich sagen, was man meint. Umschreibungen und Schönreden sind Politikersache. Ich muß mich nicht diplomatisch ausdrücken und geistige Verrenkungen machen.
Zum Fall: zur neuesten Nachrichtenlage ist nur zu sagen - lächerlicher Aktionismus für die Medien. Und wieder mal viel seichtes Geschwafel ohne durchgreifen zu wollen. Dieses offensichtliche Nicht-anecken-wollen bei den ausländischen Schülern wird eines Tages fatale Folgen für unsere Großstädte haben.
arbeite um zu leben, aber lebe nicht, um zu arbeiten

Angelfire
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Beitrag von Angelfire » 01.04.2006 02:51

Och, solange Ganztagsschulen abgelehnt werden, Religion und Sport ganz ausfallen und keine AG#s mehr stattfinden, so lange Hauptschulschüler keine Perspektiven haben und Politiker nur schwafeln ... ändert sich nix. Die Berichte sind nur gut für die Umsätze der Blödzeitung, für mehr taugen sie nix!

Viele Grüße
Angelfire
Was du nicht willst das dir getan, das tu auch keinem andren an!

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Mikesch
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Beitrag von Mikesch » 01.04.2006 03:04

arme Sau hat geschrieben:Deutschland stirbt aus.
Meinungsmache...
arme Sau hat geschrieben:Mir ging es einfach nur darum, darauf hinzuweisen das die Berliner Integrationspolitik völlig versagt hat!
Nicht Integrationspolitik, sondern Ausländerpolitik...

Unterschiedliche Kulturkreise auf engem Raum kann nie gut gehen.
Integrationspolitik bedeutet letztendlich, dass sich die fremde Kultur der hiesigen unterwirft, wird auch nie funzen.
Und ICH WILL mich NICHT einer fremden Kultur anpassen. Ich werde es nie und nimmer nicht tolerieren (wie schon geschehen) dass mein türkischer Nachbar sein Schaf im Treppenhaus schlachtet.
Wer von mir Toleranz fordert, sollte erst mal für ne Zeit in die Türkei, Ägypten, am Besten Saudi Arabien, Afghanistan auswandern und versuchen sein Leben mit unserer Einstellung dort zu führen. Bestenfalls wird er ausgewiesen, in Saudi Arabien landet er für Jahrzehnte in den Knast, in Saudi Arabien würde jede 2. Frau gesteinigt, in Afghanistan ist Kopfab garantiert.

Das Wort Ausländer halte ich für falsch, Kulturfremde für richtiger.
Wenn Ottonormalbürger das Wort Ausländer in den Mund nimmt, meint er eigentlich einen Personenkreis :wink:
Soll man ruhig mal sagen, es sind die Muslime, die hier die Probleme bereiten.
Egal, welche Statistik man zu Rate nimmt, ob Arbeitslosen- oder Kriminalstatistik, es ist immer diese Gruppe, die vorherrschend ist.
Diese Mischung aus religiöser und kultureller Verbohrtheit, verbunden mit unterdurchschnittlicher Intelligenz* und Anspruchsdenken kann nur Sprengstoff bieten.
Nimmt jemand das Wort Amerikaner, Engländer, Holländer usw. i.V.m. Ausländer in den Mund? Nein, weil alle diese Nationen einen ähnlichen Kulturkreis und Moralvorstellungen aufweisen.

Der grösste Fehler war, das Wort Gastarbeiter aus dem Sprachschatz zu tilgen und durch Familienzusammenführung und Bleiberecht zu ersetzen. Leider kann man die Uhr nicht mehr zurück drehen, darum tickt hier ne Zeitbombe.

Wenn es hier so sch... ist, sollen die ausländischen Mitbewohner doch wieder in ihre Heimat gehen, was hält sie davon ab?

Was, Ihr glaubt, ich bin ne rechte Sau?
Ne wirklich nicht! Ich bin ein global denkender Mensch!
Was hier abläuft, das lernt ein Psychologiestudent im ersten Semester.

Was das mit der Schule zu tun hat?
Die Kinder dort, >80% Ausländer, insbesondere Muslime, sind ein Derivat ehemaliger Gastarbeiter.
Diese Kinder sitzen zwischen den Stühlen der Kulturen.
Hier müssen Lösungmöglichkeiten geboten werden, dass sich diese Kinder von dem Denken ihrer Erzeuger befreien können.
Durch ausreichend Sozialarbeiter und durch evtl. finanzielle Hilfen zur Selbständigmachung. Kostet zwar, ist aber IMHO günstiger, als die beginnende Revolution ;-)
Ich finde die Eingabe der Schuldirektion zur Schliessung einfach nur spitze, denn nur so kann man auf diese Problematik hinweisen.

Guats Nächtla,
Mikesch

* Leider habe ich die Quelle nicht mehr...
Englische Studie, die sich auch mit meinen Erfahrungen deckt, bin weiss Gott viel herum gekommen.

Ausländer?
Jedem Verfolgtem ein Asylrecht, Bleiberecht für Ausländer nach Bedarf
Jeder kriminelle Ausländer raus...
...und wer Spass dran hat, kann mich auch ne braune Laus nennen, ist ja modern...
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
Fotografie, Internet, Reisen, Tauchen & Tools
http://www.zuhause-im-wohnmobil.de

enjoylive
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Beitrag von enjoylive » 01.04.2006 17:29

Volle Zustimmung, Mikesch.
WIR sollten das Wort "Rechts" nach ganz hinten in unserem Sprachschatz verschieben, denn nur so können wir endlich sichtbare Wahrheiten beim Namen nennen, angstfrei darüber reden ohne ideologische Scheuklappen. Ich weiß, wovon ich schreibe, ich kenne ein anderes System, das mit Ideologie und Angstmacherei seine Probleme lösen wollte und die Menschen dadurch in Schach gehalten hat.
Mir fehlen zwar die richtigen Worte und ich will auch keinen Aufsatz schreiben: Wie bei uns im Lande seit Jahren diskutiert und argumentiert wird, hat mit freier Meinungsäußerung wenig zu tun. Da sind die Medien, die absolut nicht frei berichten, da sind Politiker, die verbal taktieren (müssen ?), um ja nur auf Linie zu bleiben und da werden Einzelne abgekanzelt, mundtot gemacht und ideologisch fertig gemacht und am Ende finden die sich als Rechtsaußen stigmatisiert. Dies alles nennt man dann "politische Korrektheit" - nach deutscher Politikerauffassung.
Altkanzler H.Schmidt soll mal gesagt haben, daß man unsere Geschichte kriminalisiert hat. Wohlgemerkt: MAN hat - nicht wir haben selbst.
Alles Weitere dazu kann man nachlesen.
arbeite um zu leben, aber lebe nicht, um zu arbeiten

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