Änderung bei der Postverzollung?

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Zollwolf1960
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Beitrag von Zollwolf1960 » 01.09.2011 13:24

Hallo Leute,

dass es enorm wichtig ist, die KLR/KLP genauestens zu befolgen, wissen wir doch und ebenso wie beim Zitronen falten darauf zu achten ist, das Kante genau auf Kante liegt.

Wer ist auf den abschreckenden, grammatikalisch zwar richtigen, logisch jedoch völlig falschen Satz gekommen, dass etwas Sinn machen kann? Entweder etwas hat Sinn oder es hat keinen. Na ja, um das zu erkennen fehlt es den KLR/KLP-Mitarbeitern an Vielem.

LG
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.

Eddy_HH
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Beitrag von Eddy_HH » 02.09.2011 10:28

So schnell kommt man von der Postverzollung zur KLR/KLP. Aber ich kann das gut verstehen. Controlling, wie es wissenschaftlich begründet und in der freien Wirtschaft praktiziert wird, gibt es doch in der Zollverwaltung gar nicht. Hier werden festgesetzte Personalbestände willkürlich reduziert um gegenüber anderen zu protzen, wie man doch anfallende Arbeiten mit einem kleinen Personalbestand bewerkstelligen kann. Die gesteigerten und aufgrund von Internetgeschäften zu erwartenden Arbeitsfälle im Postverkehr werden nicht beachtet. Mit diesem "Kleinkram" kann man sich ja nicht profilieren. Mit der Einführung des Controllings hat man en Beschäftigten Sand in die Augen gestreut, es sollte gegenüber der PersBB alles bessser werden, die zu erwartende Arbeit sollte beplant werden. Es hat sich aber hearusgestellt, dass mit einem großen internen Aufwand das Personal verplant wurde. Kosten-Nutzen-Effekt: demotivierte Beschäftigte, lmaA-Stimmung, Neid und Missgunst an aller Orten. Die Hoffnung, dass an anderer Stelle gesehen wird, wie hier manipuliert und mit falschen Zahlen geschachert wird, habe ich schon lange aufgegeben.

Binö
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Beitrag von Binö » 02.09.2011 11:36

@Eddy_HH

Treffend analysiert!

zolltrottel
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Beitrag von zolltrottel » 03.09.2011 09:18

@ eddy:

100 % zustimmung. genau das ist das ziel der klr. personal sparen ! die hohen herren interessiert es einen scheißdreck, wie es beim zollamt tag für tag abgeht. 10.000 postabfertigungen und mehr im jahr mit 4 mann stammbesatzung!!! davon mindestens immer einer abwesend wegen urlaub/krankheit/lehrgang. und dann ruft die bfd an: wie ihr habt bei den lkw-abfertigungen eine nullprozentbeschauquote ???????? ja wie sollen wir denn beschauen, wenn uns der mündige bürger die türen einrennt? es macht schon lange keinen spaß mehr.......................

Eddy_HH
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Beitrag von Eddy_HH » 03.09.2011 19:39

....die "hohen Damen" nicht zu vergessen.....

ZHS
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Beitrag von ZHS » 05.09.2011 19:00

Bitte kommt zum Thema zurück.
KLR interessiert doch niemanden.

Mittlerweile ist ein Erlass draussen, dass bei Zusendung der Unterlagen und einer daraus resultierenden Abgabenbefreiung die Sendung direkt zum Empfänger geschickt werden kann, ohne das IPZ bzw. IFS Radefeld einzuschalten. Aber auch nur, wenn nicht beschaut werden muss.

Wie doof muss man sein, um so einen Erlass herauszubringen?
Wie soll ich die Unterlagen mit der Ware vergleichen, wenn ich das Paket gar nicht beschauen kann?

Wird Zeit für meine Pension.


der ZHS

Ragga
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Beitrag von Ragga » 19.09.2011 17:29

Nun... das die meisten Zollämter an Postsendungen ersticken, dürfte ja keine Neuigkeit sein. Auch nicht, dass dies Niemanden interessiert. Es gibt ja schliesslich keine Weiterleitungsobergrenze der IPZs an die ZÄ und so wird wohl dieses Jahr zu Weihnachten das eine oder andere Zollamt schlichtweg untergehen.

Normalerweise dürften ausschließlich echte Selbstverzoller-Sendungen und Sendungen mit fehlender Rechnung oder mangelhaften Zollinhaltserklärungen an die ZÄ weitergeleitet werden und sonst nichts!

Einen Sinn für die Zentralisierung der Postabfertigung sehe ich durchaus. Das aktuelle System ist veraltet und auf keinen Fall für diese Paketmengen ausgelegt. Zudem werden sehr sicher eine Menge Zollämter in absehbarer Zeit die Türen für immer schliessen (und dann als MKGn den Dienst verrichten).

Nur wie soll es denn bitteschön laufen? Schon jetzt haben einige Beteiligte 80 km EINFACHstrecke zu bewältigen, um ihr Paket abzufertigen. Wenn Ämter geschlossen werden, dann erweitern sich aller Logik nach die Einzugsgebiete. Das will ich sehen, wenn ein Beteiligter für einen 1-Euro-Artikel 150 km fahren darf!!! Gute Nacht!

Eine Änderung der Postverzollung (die wohl angestrebt wird), kann nur bedeuten, dass das System komplett überarbeitet wird und wie alles andere zentralisiert wird.

Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter » 19.09.2011 18:34

Normalerweise dürften ausschließlich echte Selbstverzoller-Sendungen und Sendungen mit fehlender Rechnung oder mangelhaften Zollinhaltserklärungen an die ZÄ weitergeleitet werden und sonst nichts!
Ich nehme an, dass ca. 60% der Sendungen im IPZ fehlerhafte ZIen haben, bzw. die Rechnung fehlt oder sonstige Dinge, die für die Zollabfertigung benötigt werden, den Zollbeamten dort vor Ort nicht bekannt sind. Eigene Erfahrungen. Aus meinen Abfertigungerfahrungen auf dem Zollamt weiss ich, dass 95% der Sendungen, die gestellt werden, fehlerhafte ZIen oder o.a. Mängel haben.
Einen Sinn für die Zentralisierung der Postabfertigung sehe ich durchaus.
Nein. Wer für eine Zentralisierung der Postsendungen ist, der ist auch für eine entsprechende Verlegung seines Dienstortes. Eher sollte das (Rest-) Monopol der Deutschen Post abgeschafft werden, da ich es für wettberwerbsrechtlich bedenklich halte und weil offensichtlich die Post nicht für eine sorgfältige Arbeitsweise bekannt ist. http://www.bild.de/regional/leipzig/lei ... .bild.html
Das aktuelle System ist veraltet und auf keinen Fall für diese Paketmengen ausgelegt. Zudem werden sehr sicher eine Menge Zollämter in absehbarer Zeit die Türen für immer schliessen (und dann als MKGn den Dienst verrichten).
Was durch den Wegfall der Kernkompetenz Postverzollung noch beschleunigt werden dürfte...
Nur wie soll es denn bitteschön laufen? Schon jetzt haben einige Beteiligte 80 km EINFACHstrecke zu bewältigen, um ihr Paket abzufertigen. Wenn Ämter geschlossen werden, dann erweitern sich aller Logik nach die Einzugsgebiete. Das will ich sehen, wenn ein Beteiligter für einen 1-Euro-Artikel 150 km fahren darf!!! Gute Nacht!
Alternative? Paket in Frankfurt am Flugzeug abholen. Die Deutsche Post ist restpriviligiert, aus Zeiten des Postmonopols. Die Postverzollung ist kostenlos und, ausgenommen mein Paket liegt auf dem ZA, überhaupt nicht zeitaufwendig. In anderen Ländern erhebt die Post noch Anmeldegebühren, die privaten KEP sowieso und Vorlageprovisionen und und und...

Ragga
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Beitrag von Ragga » 19.09.2011 19:10

Zollkodex-Ritter hat geschrieben:
Normalerweise dürften ausschließlich echte Selbstverzoller-Sendungen und Sendungen mit fehlender Rechnung oder mangelhaften Zollinhaltserklärungen an die ZÄ weitergeleitet werden und sonst nichts!
Ich nehme an, dass ca. 60% der Sendungen im IPZ fehlerhafte ZIen haben, bzw. die Rechnung fehlt oder sonstige Dinge, die für die Zollabfertigung benötigt werden, den Zollbeamten dort vor Ort nicht bekannt sind. Eigene Erfahrungen. Aus meinen Abfertigungerfahrungen auf dem Zollamt weiss ich, dass 95% der Sendungen, die gestellt werden, fehlerhafte ZIen oder o.a. Mängel haben.
Einen Sinn für die Zentralisierung der Postabfertigung sehe ich durchaus.
Nein. Wer für eine Zentralisierung der Postsendungen ist, der ist auch für eine entsprechende Verlegung seines Dienstortes. Eher sollte das (Rest-) Monopol der Deutschen Post abgeschafft werden, da ich es für wettberwerbsrechtlich bedenklich halte und weil offensichtlich die Post nicht für eine sorgfältige Arbeitsweise bekannt ist. http://www.bild.de/regional/leipzig/lei ... .bild.html
Das aktuelle System ist veraltet und auf keinen Fall für diese Paketmengen ausgelegt. Zudem werden sehr sicher eine Menge Zollämter in absehbarer Zeit die Türen für immer schliessen (und dann als MKGn den Dienst verrichten).
Was durch den Wegfall der Kernkompetenz Postverzollung noch beschleunigt werden dürfte...
Nur wie soll es denn bitteschön laufen? Schon jetzt haben einige Beteiligte 80 km EINFACHstrecke zu bewältigen, um ihr Paket abzufertigen. Wenn Ämter geschlossen werden, dann erweitern sich aller Logik nach die Einzugsgebiete. Das will ich sehen, wenn ein Beteiligter für einen 1-Euro-Artikel 150 km fahren darf!!! Gute Nacht!
Alternative? Paket in Frankfurt am Flugzeug abholen. Die Deutsche Post ist restpriviligiert, aus Zeiten des Postmonopols. Die Postverzollung ist kostenlos und, ausgenommen mein Paket liegt auf dem ZA, überhaupt nicht zeitaufwendig. In anderen Ländern erhebt die Post noch Anmeldegebühren, die privaten KEP sowieso und Vorlageprovisionen und und und...

Nein, dem ist nicht mehr so. Aus eigener Erfahrung hängen an 70 % der Pakete Rechnungen an UND die Zollinhaltserklärungen (bei Privatsendungen) sind in den meisten Fällen ebenfalls vollständig. Dazu kommt, dass extrem viele Express- und Einschreibebriefe von den IPZ weitergeleitet werden. Es liegt einiges im argen!


Es wird nicht mehr viel Zeit in`s Land gehen, bis sämtliche Atlas-Anträge zentralisiert bearbeitet werden. Die Präsenz der Zollverwaltung soll mit Mobilen Kontrollgruppen aufrechterhalten werden. Dies passt aber nicht zur aktuellen Abfertigungsweise der Zollpaketsendungen. Und die Deutsche Post wird ja schon in die Pflicht genommen und darf im Rahmen der Zollvorschriften Freischreibungen vornehmen. Das es da nicht ganz rund läuft, ist auch ein offenes Geheimis, allerdings keine Unlösbare Aufgabe.



Wie auch immer die zukünftige Abfertigungsabläufe aussehen werden, so wird es sicher nicht kommen. Die Verwaltung wird extrem verschlankt und da passen solche Ablaufideen nicht in`s Bild, zumal der Zollbeamte schon noch auf die Finger schaut und schauen muss. Dies würde bei einer deutschlandweiten, zentralisierten End-/Restabfertigung von am IPZ nicht abfertigungsfähigen Paketen wegfallen und die ganze Sache extrem vereinfachen.

Edit: Eine Dienstpostenverschiebung ist da sicher unumgänglich und ich möchte wetten, dass dies den Entscheidungsträgern nicht soo große Bauchschmerzen macht, wenn es darum geht, die Post-/Paketabfertigung für die Zukunft zu wappnen und den aktuellen Gegebenheiten anzupassen...

zolltrottel
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Beitrag von zolltrottel » 19.09.2011 19:52

also wir hatten im august so ca. 900 pakete mit drei stammbeamten in der kompletten einfuhr. es ist nicht mehr zu schaffen. aber wie vorher schon erwähnt. es interessiert keinen..................mich bald auch nicht mehr ! reif für die klapse.

Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter » 19.09.2011 20:27

Nein, dem ist nicht mehr so. Aus eigener Erfahrung hängen an 70 % der Pakete Rechnungen an UND die Zollinhaltserklärungen (bei Privatsendungen) sind in den meisten Fällen ebenfalls vollständig. Dazu kommt, dass extrem viele Express- und Einschreibebriefe von den IPZ weitergeleitet werden. Es liegt einiges im argen![/color]
Die Post hat gerüchteweise den Schichtbetrieb im IPZ "verschlankt". Bemerkt haben wir das nicht wirklich. Gut, ist bei euch anders, bei uns ist es aber höchst selten der Fall. Und wer nicht mal im IPZ Dienst getan hat, weiss auch nicht, aus welchen anderen Gründen die Sendungen noch weitergeleitet werden.
Es wird nicht mehr viel Zeit in`s Land gehen, bis sämtliche Atlas-Anträge zentralisiert bearbeitet werden. Die Präsenz der Zollverwaltung soll mit Mobilen Kontrollgruppen aufrechterhalten werden. Dies passt aber nicht zur aktuellen Abfertigungsweise der Zollpaketsendungen.
Das sind noch Träumereien aus der Anfangszeit von Atlas. Zwar werden die tarifären Handelshemnisse abgebaut, aber die nichttarifären Hemnisse
nehmen stetig und ständig zu. Alleine bei der Produktsicherheit könnte man behaupten, dass diese Regelungen fast einem Importverbot für Privatbestellungen gleichzusetzen sind.
Und die Deutsche Post wird ja schon in die Pflicht genommen und darf im Rahmen der Zollvorschriften Freischreibungen vornehmen. Das es da nicht ganz rund läuft, ist auch ein offenes Geheimis, allerdings keine Unlösbare Aufgabe.
Das ist doch nichts neues. Das ist doch schon seit Jahren so, dass es nichtgestellungspflichtige Sendungen gibt und dass nicht der Zoll darüber entscheidet. Da werden Mio. an Steuergeldern verbraten, zum Schaden der Binnenwirtschaft.

Wie auch immer die zukünftige Abfertigungsabläufe aussehen werden, so wird es sicher nicht kommen. Die Verwaltung wird extrem verschlankt und da passen solche Ablaufideen nicht in`s Bild, zumal der Zollbeamte schon noch auf die Finger schaut und schauen muss. Dies würde bei einer deutschlandweiten, zentralisierten End-/Restabfertigung von am IPZ nicht abfertigungsfähigen Paketen wegfallen und die ganze Sache extrem vereinfachen.
Abwarten. Es ist vieles vorstellbar, aber falls sich politisch-wirtschaftliche RAhmenbedingungen ändern. kann es sein, dass der Zoll wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen wird.

Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter » 19.09.2011 20:29

zolltrottel hat geschrieben: es ist nicht mehr zu schaffen. aber wie vorher schon erwähnt. es interessiert keinen..................mich bald auch nicht mehr ! reif für die klapse.
Dann tu dir ein gefallen und sorge vor. Hier unten im Süden nimmt die Zahl der Kollegen zu. Ich meine Kollegen mit berufsbedingten Depressionen und Burn-Outs...

Ragga
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Beitrag von Ragga » 19.09.2011 20:35

Wir hatten über 1200 Pakete im August!!! Diesen Umstand kommentiere ich besser nicht... :roll:

Wie gesagt, ich hoffe auf eine Lösung der bekannten Problematiken und bin gespannt, ob die Schwachstellen erkannt und eine zukunftsorientierte und umsetzungsverträgliche Lösung seitens der Entscheidungsträger herbeigeführt wird.

Ich schätze, das noch deutlich vor 6/2013 eine Änderung (wie auch immer diese dann aussehen mag) zu erwarten ist.

Ragga
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Beitrag von Ragga » 19.09.2011 21:03

Die Post hat gerüchteweise den Schichtbetrieb im IPZ "verschlankt". Bemerkt haben wir das nicht wirklich. Gut, ist bei euch anders, bei uns ist es aber höchst selten der Fall. Und wer nicht mal im IPZ Dienst getan hat, weiss auch nicht, aus welchen anderen Gründen die Sendungen noch weitergeleitet werden.
Aber wir, an den Zollämtern, am Ende der Kette müssen Dreck fressen und diesem Umstand geschuldet, muss es eine zumindest eine entlastende Änderung geben.

Das sind noch Träumereien aus der Anfangszeit von Atlas. Zwar werden die tarifären Handelshemnisse abgebaut, aber die nichttarifären Hemnisse
nehmen stetig und ständig zu. Alleine bei der Produktsicherheit könnte man behaupten, dass diese Regelungen fast einem Importverbot für Privatbestellungen gleichzusetzen sind.
Dann wird der Traum auf oberster Ebene aber noch sehr lebendig geträumt.. letzendlich wird es wie geplant kommen, ob uns das gefällt, oder nicht. Es gibt ja auch keine Alternative... oder?
Die Produktsicherheit stellt momentan noch ein Problem dar.. in absehbarer Zeit wird sich die kaufwütige Bevölkerung darauf einstellen und von Bestellungen dieser Art absehen. Konsequent und sogar überfällig ist diese Umsetzungsanordnung alle mal.

Das ist doch nichts neues. Das ist doch schon seit Jahren so, dass es nichtgestellungspflichtige Sendungen gibt und dass nicht der Zoll darüber entscheidet. Da werden Mio. an Steuergeldern verbraten, zum Schaden der Binnenwirtschaft.
Ja und mit dem oben, von Dir, angegebenen Link sieht man ja, wie sowas ausgeht... Wir erhalten recht regelmäßig vom IPZ Weiterleitungverfolgungsschreiben mit der Bitte um Benachrichtigung, ob diverse Sendungen ordnungsgemäß von der Deutschen Post gestellt wurden.

Abwarten. Es ist vieles vorstellbar, aber falls sich politisch-wirtschaftliche RAhmenbedingungen ändern. kann es sein, dass der Zoll wie ein Phönix aus der Asche aufsteigen wird.
Da kann ich nicht widersprechen! :) :lol:

Zollkodex-Ritter
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Beitrag von Zollkodex-Ritter » 19.09.2011 21:32

Ragga hat geschrieben: Die Produktsicherheit stellt momentan noch ein Problem dar.. in absehbarer Zeit wird sich die kaufwütige Bevölkerung darauf einstellen und von Bestellungen dieser Art absehen. Konsequent und sogar überfällig ist diese Umsetzungsanordnung alle mal.
Tja, das glaube ich nicht. Die zuständigen Marktüberwachungsbehörden handeln ja nicht mal in einem Bundesland einheitlich.. Es gibt im Internet schon Listen, welche Marktüberwachungsbehörden/Zollämter wie entscheiden. Kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Zentralisierung der Postabfertigung dies auf Freude bei den zuständigen Marktüberwachungsbehörden stößt.

Ja und mit dem oben, von Dir, angegebenen Link sieht man ja, wie sowas ausgeht...
Das ist ja nur die Spitze des Eisbergs...

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