Rentenanrechnung auf die Pension

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Dienstunfall_L
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Re: Rentenanrechnung auf die Pension

Beitragvon Dienstunfall_L » 03.01.2017 12:55

Posttussi hat geschrieben:
dibedupp hat geschrieben:Als Beamter bekommt man gar keine Erwerbsminderungsrente.

So ist es....


Nein, so ist es nicht.
Es gibt Ausnahmen, z. B., wenn vor Verbeamtung Rentenbeträge eingezahlt wurden, Anwartschaft erfüllt wurde, dann eine Verbeamtung erfolgte, aber vor Ablauf von 5 J. als Beamter die Zurruhesetzung erfolgt ... (so in etwa) - bitte bei Bedarf genauer nachlesen.
Die Aussagen oben stimmen generell so nicht.

dibedupp hat geschrieben:... von Überversorgung spricht man nur, wenn Pension und Rente zusammen die Höchstgrenze der zulässigen Pension übersteigen, dann wird die Pension anteilig gekürzt, sonst nicht.
Und beim "normale Arbeitnehmer" treffen nie 2 unterschiedliche Versorgungsbezüge aufeinander, also was soll da auch gekürzt werden?

1. Wann die Pension ggf. bei Rentenbezug gekürzt wird, wurde oben bereits erklärt.

2. Bei Arbeitnehmern können durchaus verschiedene "Versorgungsbezüge" aufeinandertreffen, sofern mit Versorgungsbezügen hier Rente und Unfallrente/Verletztenrente gemeint sind, auch Versorgungsbezüge aus OEG können zusätzlich zur Rente gezahlt werden.
Wann die Rente dann u. U. gekürzt wird, führt hier zu weit, um es auszuführen.

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Hauseltr
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Re: Rentenanrechnung auf die Pension

Beitragvon Hauseltr » 03.01.2017 13:47

An alle Haarespalter:



Ruhegehaltberechtigte

Die Pension ist eine Altersversorgung und wird in Deutschland an Beamte, Richter und Berufssoldaten sowie Pfarrer, Kirchenbeamte und andere Personen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, geleistet, wenn sie das Pensionsalter erreicht haben. Ruhegehalt erhält ein Ruhestandsbeamter, in dessen Person die Voraussetzungen des § 4 Abs. 1 Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) vorliegen.

Nach § 4 Abs. 1 BeamtVG muss wenigstens einer von zwei zum Ruhegehalt berechtigenden Fällen vorliegen:

Vor dem Eintritt in den Ruhestand wurde eine Dienstzeit von wenigstens fünf Jahren abgeleistet (Regelfall, entspricht etwa den Wartezeiten für Altersrenten in der GRV nach §§ 35 bis § 42 SGB VI).
Der Eintritt in den Ruhestand erfolgte wegen einer Dienstunfähigkeit, die infolge einer Beschädigung bei Ausübung oder aus Veranlassung des Dienstes und ohne grobes Verschulden des Beamten eingetreten ist, also namentlich durch einen Dienstunfall (entspricht etwa den Unfallrenten nach §§ 56 bis § 62 SGB VII).

wikipedia


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