Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

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ugrossmann
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Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

Beitragvon ugrossmann » 10.01.2017 18:55

hallo,

ich habe hier ein kleines Problem. Mein Mann, ehemaliger Polizeibeamter, wurde vor ein paar Monaten durch einen Sturz zum Pflegefall. Nun erhalte ich aber nur 50% des Pflegegeldes von der Pflegekasse mit dem Hinweis, die anderen 50% von der Beihilfestelle zu bekommen. Leider hatte mein Mann aber genau dies vor ein paar Jahren gekündigt. Jetzt meine Frage, kann man die Beihilfeberechtigung einfach wieder beantragen? Danke für die Antworten.

Torquemada
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Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

Beitragvon Torquemada » 10.01.2017 19:51

Eine Ruhestandsbeamter erhält doch immer Beihilfe, wenn er nicht freiwillig gesetzlich versichert ist.
Ich verstehe die Frage nicht.
Was sagt die Beihilfestelle dazu?

dibedupp
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Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

Beitragvon dibedupp » 10.01.2017 19:57

Wie geht das, die Beihilfe zu kündigen, die kostet den Beamten doch gar nichts?
Odef hat dein Mann vor ein paar Jahren den Beamtenstatus aufgegeben?

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Ruheständler
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Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

Beitragvon Ruheständler » 10.01.2017 20:33

...verwirrende Ausgangslage :roll:
Beihifeberechtigter Personenkreis.png
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
    meine Eltern sagten damals immer wieder ,Junge mach was anständiges,ich suche immer noch...

    ugrossmann
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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon ugrossmann » 10.01.2017 21:59

    wir sind freiwillig versichert

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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon ugrossmann » 10.01.2017 22:01

    ich glaube das waren damals ca 20 Euro im MonAT - uns er hat Beamtenstatus

    sdh1807
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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon sdh1807 » 11.01.2017 08:13

    Man kann doch auf den Beihilfeanspruch nicht verzichten, das ist doch ein rechtlicher Anspruch.
    Es sei denn in Thüringen ist das anders, aber ich hab mal die Beihilfeverordnung von Thüringen überflogen, da steht nichts mit Verzicht.

    In einigen Ländern kann ein Polizeibeamter wohl auf seinen Anspruch auf freie Heilfürsorge verzichten, dann hat er aber Anspruch auf 50 % Beihilfe.

    Jetzt ist die Frage wie ist er versichert
    1.
    freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse mit der Maßgabe das er den vollen Beitrag (AG- und AN-Anteil) selbst zahlt (ohne Zuschuss des AG)?
    das ändert aber nichts am Anspruch auf Beihilfe, der besteht immer noch für beihilfefähige Leistungen die die Krankenkasse nicht zahlt
    2.
    privat versichert zu 50%? dann besteht sowieso Anspruch auf 50% Beihilfe

    Um welche Krankenkasse handelt es sich?

    Dienstunfall_L
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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon Dienstunfall_L » 11.01.2017 08:55

    Torquemada hat geschrieben:Eine Ruhestandsbeamter erhält doch immer Beihilfe, wenn er nicht freiwillig gesetzlich versichert ist.


    Inzw. wurde bereits richtig geschrieben, dass auch freiwillig gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf Beihilfe haben.

    (Kürzlich las ich, dass bei freiw. gesetzl. Versicherten im Ruhestand 100% Beihilfe gezahlt werde, habe das aber noch nicht überprüft, man hat ja selten etwas, was man einreichen kann.)

    LG

    dibedupp
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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon dibedupp » 11.01.2017 11:30

    Ob der Mann eventuell irgendwelche Ergänzungsstufen gekündigt hat?

    Torquemada
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    Re: Wiederaufnahme der Beihilfeberechtigung

    Beitragvon Torquemada » 11.01.2017 12:11

    Dienstunfall_L hat geschrieben:
    Torquemada hat geschrieben:Eine Ruhestandsbeamter erhält doch immer Beihilfe, wenn er nicht freiwillig gesetzlich versichert ist.


    Inzw. wurde bereits richtig geschrieben, dass auch freiwillig gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf Beihilfe haben.

    (Kürzlich las ich, dass bei freiw. gesetzl. Versicherten im Ruhestand 100% Beihilfe gezahlt werde, habe das aber noch nicht überprüft, man hat ja selten etwas, was man einreichen kann.)

    LG


    Ich hatte ich missverständlich ausgedrückt. Ein Beamter, der sich freiwillig gesetzlich krankenversichert, erhält zwar theoretisch die Beihilfe weiter, aber real nur in den Fällen, in denen die gesetzliche Krankenkasse aufgrund ihres Leistungskataloges NICHTS zahlt (Klassisches Beispiel ist die professionelle Zahnreinigung).

    Hier wäre jetzt zu prüfen, wie die Rechtslage ist. Das wird die Beihilfestelle schon qualifiziert erklären können.


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