Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

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Baumschubser
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Baumschubser » 22.08.2016 17:30

Was in 20 Jahren ist, darüber kann man heute eh nur spekulieren. Ich halte es auch für ziemlich anstrengend, sich um die Tarife der Krankenkasse in 20 Jahren Gedanken zu machen. Kein Mensch kann seriös irgendetwas vorhersagen, was in 20 Jahren sein wird.

Varetek
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Varetek » 22.08.2016 17:52

Du warst doch derjenige, der meinte von Beitragssätzen aktueller Pensionäre auf die Auskömmlichkeit des eigenen Beitrags schließen zu können, um damit dann gegen eine mögliche Umstellung auf die GKV für Beamte zu argumentieren.

Natürlich weiß man nicht, was in 20 Jahren ist, aber dennoch kann man eins mit Gewissheit sagen: Es wird teurer!
Und dann halte ich es nicht für "anstrengend", sondern notwendig sich Gedanken dazu zu machen, ob man mit 150 Euro hinkommt, wenn heute schon eine Lücke von 100 Euro und mehr offenbar wird. Ein möglicher Ansatz ist die hier diskutierte Umstellung.

Aber um deine (künftigen) finanziellen Sorgen ging es hier ja auch bloß am Rande. Schade, dass du auf des Rest nicht mehr eingehen magst.

Baumschubser
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Baumschubser » 29.08.2016 18:18

Ach übrigens, so schlecht kann die Debeka ja nun nicht sein, wenn hier auf der Seite derartige Lobeshymnen angestimmt werden:

privatekrankenversicherungtests.de

*** Gem. unserer Regeln entlinkt, MOD ***

Varetek
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Varetek » 29.08.2016 21:15

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn du dich an solchen Seiten orientierst, erklärt das deine Naivität bzgl. dieses Themas.
Hast du mal einen Blick in das Impressum geworfen?

Was die Debeka angeht, ist die insgesamt gesehen nicht "schlecht", aber du wirst vermutlich im Bi-Sex-Tarif "PW" hängen und auf sämtliche Zusatztarife verzichtet haben. Dazu noch der zusätzlichen (gesetzlichen) Altersrückstellung widersprochen und schon wissen wir, wieso du so wenig zahlst. Das ist dann tatsächlich deutlich günstiger als aktuelle Tarife, bietet aber eben auch ein dementsprechend (vergleichsweise unterirdisches) Leistungsniveau (z.B. der Klassiker "Krankenfahrstühle bis zu einem Rechnungsbetrag von 620 Euro").

Erschwerend hinzu kommt für dich die bereits angesprochene "Entmischung". Die Debeka hat 2013/2014 mit Einführung der neuen Unisex-Tarife einen Haufen Kunden angeschrieben und ihnen einen Wechsel angeboten. Da der aber (zu den verbesserten Bedingungen) nur mit einer Gesundheitsprüfung möglich war, bedeutet das für dich, dass in deinem Tarif überdurchschnittlich viele "Kranke" (insofern, als dass sie die Gesundheitsprüfung nicht bestanden hätten) verblieben sind und das wird langfristig sogar diesen stark eingeschränkten Leistungskatalog so teuer machen, dass Beitragsanpassungen unvermeidlich werden.

Baumschubser
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Baumschubser » 29.08.2016 21:58

Ich weiß zwar nicht, wo du deine Schlauheit her hast, meinen Vertrag kann sie aber nicht betreffen.

Aber mal für dich, ich habe folgende Tarife:
P30 101,40€
gesetzl. Beitragszuschlag 10,14€
Z30 13,35€
gesetzlicher Beitragszuschlag 1,34€
BE/S1 8,07€
gesetzlicher Beitragszuschlag 0,81€
PVB 10,39€

Und nun hör auf, weiter Unsinn zu schreiben, wenn du keinen Schimmer hast.
Mein Vertrag ist in den angesprochenen Jahren 2013 und 2014 sogar im Preis gesunken.

Torquemada
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Torquemada » 30.08.2016 00:15

Hallo Jungs. Die Streiterei bringt doch so nichts. Zumindest nicht in diesem Thread. Da sollten wir lieber Frieden halten und uns in einem neuen Thread über die Privaten Krankenversicherungen austauschen.

Varetek
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Re: Beihilfe im Ausland: Mitstreiter gesucht

Beitragvon Varetek » 30.08.2016 00:20

Du solltest dir angewöhnen andere Beiträge genauer zu lesen, bevor du wutentbrannt antwortest.

Ich schrieb zum einen doch "vermutlich", eben weil ich es ohne präzise Angaben deinerseits nicht wirklich wissen kann. Insofern danke für die Aufschlüsselung. Zum anderen hast du nicht verstanden, was ich in Bezug auf die Umstellung auf Unisex-Tarife in 2013/2014 geschrieben habe. Natürlich wird dein Beitrag nicht einfach erhöht, weil es plötzlich neue Tarife gibt. Die Tatsache, dass aber fortan neue Beamte besagte Unisex-Tarife abschließen, die alten Bi-Sex (wie du sie hast) damit quasi geschlossen sind und parallel "gesunde" Kunden aus den alten Tarifen abgeworben wurden (und vermutlich noch werden), führt zur beschriebenen "Entmischung", die dann in der Zukunft die Beitragsentwicklung deines Tarifes negativ beeinflusst.

Ich habe nun weder Zeit noch Lust (noch die nötige Expertise) deinen Tarif im Detail zu analysieren und kann dir demzufolge auch nicht sagen woran genau es krankt (Hilfsmittelkatalog fiel halt direkt ins Auge). Man sollte sich aber abseits aller persönlichen Befindlichkeiten einfach mal fragen, wie es sein kann, dass der eigene Tarif so günstig ist, viele andere aber deutlich mehr zahlen (bei uns z.B. 263(50%)/231(70%); Eintritt mit 29 bzw. 33).

Du zahlst 135,11 Euro (Pflege bei allen herausgerechnet, da ja ohnehin annähernd gleich) und willst dabei schon eine Erhöhung von 30 Euro mitgemacht haben. Diese Differenz lässt sich doch nicht mehr allein mit der Wahl des Versicherers erklären.

Dass du unter diesen Umständen einer Versicherung der Beamten in der GKV eher skeptisch gegenüberstehst, kann ich nachvollziehen. Mir geht es aber hier nun auch nicht drum dir deinen Tarif madig zu machen (für manche ist ja auch der Preis wichtiger als die Leistung), sonder um das Argument, welches du daraus ableitest. Wäre die PKV tatsächlich generell so günstig (bei vergleichbarer Leistung!), würde das natürlich auch die Rechnung zulasten der GKV verschieben - dass dem nicht so ist, versuche ich (und hat auch Mikesch versucht) dir nahezubringen.


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