Reaktivierung und DDU

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Torquemada
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Torquemada » 09.07.2018 20:52

sepp01 hat geschrieben:
09.07.2018 20:28
So ganz verstehe ich deine Rechnung nicht. Von welchem Gehalt gehst du aus? A9 Ledig Erfahrungsstufe 6 ?

Grüße
sepp01
In dem Beispiel ja.

Alnitalo
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Alnitalo » 11.07.2018 14:01

Cyber hat geschrieben:
29.06.2018 13:58
ich wurde 2014 nach §44 Satz 1 in den Ruhestand geschickt. Die Ärztin bei der Dienstunfähigkeitsuntersuchung hat dann angekreuzt: Nachuntersuchung in 24 Monaten empfohlen. Im Mai diesen Jahres hat mich die BAnst PT zu einer Reaktivierungsuntersuchung aufgefordert. Der Arzt hat in seinem Gutachten angekreuzt: Der Beamte ist weiterhin dauernd dienstunfähig. Mit einer Verbesserung des Gesamtleitungsbildes ist bei normalen Therapieverlauf in 36 Monaten zu rechnen. Nachuntersuchung empfohlen in 36 Monaten.
Ich hoffe ich konnte einige Unklarheiten aufklären.
Heißt das, dass die in 2014 empfohlene Nachuntersuchung nach 24 Monaten in Wirklichkeit erst 2018, also nach 4 Jahren stattgefunden hat?

Torquemada
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Torquemada » 11.07.2018 14:18

Verwunderlich ist, dass die Untersuchung überhaupt stattgefunden hat.

Andrea55
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Andrea55 » 11.07.2018 14:32

Bin auch nach §44 Satz 1 2013 wegen DDU in den Ruhestand versetzt worden und 2015 und jetzt 2018 nachuntersucht worden.
2015 wurde eine Nachuntersuchung in 24 Monaten empfohlen, diese erfolgte aber erst 2018.

dibedupp
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von dibedupp » 11.07.2018 15:50

Apfelsine hat geschrieben:
11.07.2018 15:00
.....
Obwohl nach dem BBG eine regelmäßige Überprüfung vorgesehen und sogar vorgeschrieben ist - siehe hierzu Paragraph 46 (1) Satz 2, wird diese Verpflichtung nicht auf Einhaltung überprüft. Im Zweifelsfall beruft sich der Dienstherr auf die doch eher vage Aussage, was als regelmäßig anzusehen ist.
Ich frage mich, woher deine Kentnisse stammen? Für ehemalige Post- und Telekombeamten ist die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation für die Reaktivierungsprüfungen zuständig. Und die ist sehr wohl letztes Jahr vom BMF überprüft worden und hatte sogar die Auflage bekommen, bei allen Beamten, die ab 1996 wegen DU in den Ruhestand gegangen sind und eine Nebentätigkeit ausüben, eine Reaktivierunsprüfung durchzuführen.

Torquemada
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Torquemada » 11.07.2018 15:54

dibedupp hat geschrieben:
11.07.2018 15:50
Für ehemalige Post- und Telekombeamten ist die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation für die Reaktivierungsprüfungen zuständig. Und die ist sehr wohl letztes Jahr vom BMF überprüft worden und hatte sogar die Auflage bekommen, bei allen Beamten, die ab 1996 wegen DU in den Ruhestand gegangen sind und eine Nebentätigkeit ausüben, eine Reaktivierunsprüfung durchzuführen.

Vielleicht überprüft dann jemand mal, wieviele Beamte aus psychischen Gründen in Pension gingen.....

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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von dibedupp » 11.07.2018 16:06

Zumindest für die Telekom kann ich sagen, dass zu den Zurruhesetzunggründen keine Statistiken geführt werden und wurden. Die Diagnosen unterliegen dem Datenschutz umd dürfen icht für Auswertungen verwendet werden.

Torquemada
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Torquemada » 11.07.2018 17:53

Apfelsine hat geschrieben:
11.07.2018 17:35
Und auch dann noch nicht, als der Beamte selber einen Antrag auf Reaktivierung gestellt hatte. Erst mit ein wenig Druck und Hinweis auf das BBG mit § 46 (5), und in einem weiteren Fall erst nach dem zusätzlichen Hinweis auf den Klageweg mit Fristsetzung, wurde der Antrag auf Reaktivierung bearbeitet.
Du selbst also hast Erfahrung mit Zurruhesetzung wegen Dienstunfähigkeit und späterer Reaktivierung. Und nun wieder psychische Probleme?

Siggi09
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Siggi09 » 11.07.2018 19:50

Apfelsine hat geschrieben:
11.07.2018 18:05
Zum Thema psychische Probleme, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Wenn man einmal solche schwerwiegende Probleme hatte, egal durch wen verursacht, dann betrifft das einen das ganze Leben - mal mehr oder mal weniger.
Volle Zustimmung!

Lieschenmüller
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Lieschenmüller » 11.07.2018 22:06

@Sigg09 Meine auch.
Nun kommt bald die komplette Familie der Zitrusfrüchte ins Spiel :-)

Froschlurchschlucker
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Froschlurchschlucker » 17.07.2018 07:34

Frage an die Kollegen in DDU und an die Reaktivierten:

Ist es üblich, dass die Überprüfung der Dienstunfähigkeit bereits nach knapp über einem Jahr veranlasst wird ?
Ist es üblich, dass die Frist zur Stellungnahme auf 7 Tage begrenzt wird ?

Andrea55
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Andrea55 » 17.07.2018 09:15

Hallo Froschlurchschlucker,
zur 2. Fage: diese Frist hatte ich auch, telefonisch sagte man mir ich könnte die restlichen Unterlagen auch zum ärztlichen Termin mitbringen ( einen Teil schickte ich in der Frist ).

Cyber
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Cyber » 17.07.2018 11:35

@ Froschlurchschlucker
ich hatte auch im Januar die 7 Tagesfrist zur Rücksendung des Fragebogens. Mit dem Hinweis aktuelle ärztliche Berichte innerhalb eines Monates nachzureichen. Der ärztliche Untersuchungstermin war dann 3 Monate später.

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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Froschlurchschlucker » 18.07.2018 14:20

Danke für die Antworten!
Die BAPT könnte könnte die Schreiben auch 7 Tage früher rausschicken (sollte bei 1 Jahr DDU möglich sein), dann hätte man zur Beantwortung 14 Tage Zeit, eine üblicher Zeitrahmen. Und man ist dann idR aus dem Urlaub zurück. Merkwürdiges Verwaltungshandeln. Aber das sind wir ja gewohnt.

Siggi09
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Re: Reaktivierung und DDU

Beitrag von Siggi09 » 18.07.2018 18:20

Froschlurchschlucker hat geschrieben:
18.07.2018 14:20
Danke für die Antworten!
Die BAPT könnte könnte die Schreiben auch 7 Tage früher rausschicken (sollte bei 1 Jahr DDU möglich sein), dann hätte man zur Beantwortung 14 Tage Zeit, eine üblicher Zeitrahmen. Und man ist dann idR aus dem Urlaub zurück. Merkwürdiges Verwaltungshandeln. Aber das sind wir ja gewohnt.
Beamte sind ja immer im Dienst und seinen Briefkasten muss man auch im Urlaub leeren (lassen), auch wenn er nicht (mehr) täglich gefüllt wird, denn mit dem Einwurf in den Briefkasten gilt der Brief als zugestellt.

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