Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

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seppel
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Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von seppel » 08.07.2017 10:13

Guten Morgen,
sind euch Fälle bekannt, bei denen das große T die DDU-Leute reaktiviert hat, weil diese einem
Minijob nachgehen? (Vielleicht mit der Begründung, daß diese Personen ihre Arbeitsfähigkeit dem großen T zur Verfügung zu stellen haben)
Danke für Antwort,
schönes Wochenende,
der Seppel

dibedupp
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von dibedupp » 08.07.2017 10:46

Reaktivierungsprüfungen werden von der BanstPT durchgeführt, nicht mehr von der Telekom.
Wie ich gehört habe, will die BanstPT bei Pensionären, die über 500€ imMonat verdienen, Überprüfungen durchführen.

Postler63
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Postler63 » 08.07.2017 16:28

Sicherlich nicht!
An meinem Standort mit mehr als 1.200 Kolleg/innen sind in den letzten 10 Jahren aufgrund Standortschliessungen mehr als 150 Kolleg/innen im Alter zwischen 38 und 55 wegen DDU vorzeitig in den Ruhestand "verabschiedet" worden, nahezu jeder von ihnen hat entweder einen Mini-Job bzw. arbeitet sogar auf Lohnsteuerkarte (diese Kollegin schöpft ihre Hinzuverdienstgrenze von 1.100,-€ voll aus), andere Kolleg/innen sind gewerbsmäßig tätig.
Moralisch kann man dazu stehen wie man möchte, jedoch geht das Bestreben zu einer Reaktivierung gegen Null. Genau soviele wurden zumindest bislang reaktiviert.
Ich kann natürlich nur über meinen Standort berichten.

Rechtlerin
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Rechtlerin » 10.07.2017 17:59

Hallo,
das ist mal wieder so eine "schönfärberei" von dibedupp...der mit seiner magentafarbenen und rosaroten Brille durch das Telekom-Leben läuft...

Die Telekom, der Dienstherr und das BAnstPT haben NULL Interesse, die Beamten wieder zurückzuholen...warum auch. Es ist zwar ein Bundesamt aber hier werden die Interesse zu 100 % von der Telekom bestimmt - einmal weil die meisten auch von der Telekom sind und zum zweiten sind auch die Entscheidungsträger höhere und ehemalige Beamter der T...

Dann was ist den für die T besser. Wenn der Beamte eine Pension aus Steuergeldern erhält oder seine Besoldung muss die Telekom zahlen ???
Vermutlich würde der Beamte dann auch noch häufig krank sein und für die T nicht effektiv genug arbeiten...

Also ich kenne Einige, die z. B. einen Reaktivierungsantrag gestellt haben und dieser ist einfach ohne eine Begründung erst einmal abgelehnt worden. Dann kenne ich keinen von den Beamten die zwangsweise in die DDU geschickt worden, bei denen nach 2 Jahren die gesetzlich bzw. in den Richtlinien vorgeschriebene Prüfung der Reaktivierung durchgeführt wurde.
Also an alle die jetzt ein wenig Angst nach dem Hinweis von dibedupp bekommen haben...es werden so gut wie keine Reaktivierungsantrag von der T bzw. vom Dienstherrn gestellt...höchsten in der Schein- und Traumwelt von dibedupp !!!

Bruddler
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Bruddler » 10.07.2017 21:17

Das T-Geschäft hat kein Interesse, vielleicht jedoch die schwarzen Nullen:
Finanzpolitik
Pensionslasten des Bundes auf 650 Milliarden Euro gestiegen
09. Juli 2017, aktualisiert 09. Juli 2017, 15:54 Uhr
Die Pensionslasten des Bundes sind im Vorjahr deutlich gestiegen. Die zu erwartenden Kosten für Pensionsleistungen und Beihilfen der heute aktiven Beamten beliefen sich Ende 2016 auf 647 Milliarden Euro – das waren 63 Milliarden Euro mehr als im Jahr davor. ...
Für die Altersversorgung von ehemaligen Postbeamten muss der Bund 171 Milliarden Euro aufbringen, für ehemalige Bahnbeamte 68,5 Milliarden Euro. Zu diesen Pensionsverpflichtungen kommen noch Beihilfeleistungen für Pensionäre hinzu, die sich auf 169 Milliarden Euro belaufen. ...
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/ ... 38060.html

Siggi09
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Siggi09 » 10.07.2017 21:33

Hmm, Herr Raffelhüschen:
Die Nebentätigkeiten Raffelhüschens in der Versicherungswirtschaft haben wiederholt zu Kritik geführt, da er als Wissenschaftler die kapitalgedeckte private Altersvorsorge propagiert. So ist Raffelhüschen Mitglied im Aufsichtsrat der ERGO Versicherungsgruppe sowie der Volksbank Freiburg. Des Weiteren ist er als wissenschaftlicher Berater für die Victoria Versicherung AG in Düsseldorf tätig.

Er ist außerdem Mitglied des Vorstands der Stiftung Marktwirtschaft, wo er seit 2006 regelmäßig die Generationenbilanz herausbringt. Darüber hinaus ist er als Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft tätig. Raffelhüschen ist Beiratsmitglied der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

Raffelhüschen betätigt sich auch als Vortragsreisender für die private Versicherungswirtschaft, beispielsweise mit 40 Veranstaltungen der Heidelberger MLP AG im Jahre 2004 und weiteren im Jahre 2005.[1]

Seit August 2007 ist Raffelhüschen Mitglied des Kuratoriums der Augustinum Gruppe, welche dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche angehört.

Raffelhüschen ist Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Raffelh%C3%BCschen


Auf welchen Zeitraum bezieht "man" sich denn? Der Bundeshaushalt ist ein Bruchteil davon:

http://www.bundesfinanzministerium.de/C ... otogallery

Naja, hauptsache es klingt dramatisch.

Fragero
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 00:41

Guten Abend,

mir ist das jetzt genau so passiert; insbesondere weil ich einen Mini-Job über 450,00 EUR ausübe, hat mich die Bundesanstalt nun für Anfang September zum Postbetriebsarzt einbestellt; es heißt hier u.a. wörtlich, das meine DDU angezweifelt wird.

Hintergrund: Ich bin 57 Jahre alt; und bereits seit 2009 in der DDU.......

Was soll ich jetzt nur machen ???

Liebe Grüße

Fragero
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 01:19

Und bin zu 70 Gdb schwerbehindert

Fragero
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 01:34

Wenn ich nun tatsächlich reaktiviert werden sollte, würde sich dann der Zeitraum meiner bisherigen DDU ab dem Jahre 2009 nachträglich wenigstens positiv auf eine Neuberechnung meiner späteren Pensionsansprüche auswirken ?

Ich weiß momentan gar nicht mehr was ich machen soll

Fragero
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 01:34

Wenn ich nun tatsächlich reaktiviert werden sollte, würde sich dann der Zeitraum meiner bisherigen DDU ab dem Jahre 2009 nachträglich wenigstens positiv auf eine Neuberechnung meiner späteren Pensionsansprüche auswirken ?

Ich weiß momentan gar nicht mehr was ich machen soll

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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 01:35

Und dann könnte ich ja auch noch in Teildienstfähigkeit geschickt werden, noch schlimmer

Postler63
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Postler63 » 31.07.2017 06:48

@Fragero; Du warst bei der Post, nicht Telekom oder?
Ich schreibe Dir Abend ausführlicher was dazu.

Fragero
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Fragero » 31.07.2017 13:14

Nein, 31 Jahre Telekom, bis 2009

Torquemada
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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Torquemada » 31.07.2017 20:32

Fragero hat geschrieben:
31.07.2017 00:41
Guten Abend,

mir ist das jetzt genau so passiert; insbesondere weil ich einen Mini-Job über 450,00 EUR ausübe, hat mich die Bundesanstalt nun für Anfang September zum Postbetriebsarzt einbestellt; es heißt hier u.a. wörtlich, das meine DDU angezweifelt wird.

Hintergrund: Ich bin 57 Jahre alt; und bereits seit 2009 in der DDU.......

Was soll ich jetzt nur machen ???
Was heisst hier "insbesondere weil ich einen Mini-Job....." ??

Steht das da in dem Schreiben?
Prüfe doch einmal, warum du mit 49 Jahren in Pension geschickt wurdest.
Liegen die medizinischen Gründe noch vor? Dann zum Arzt und fertig.

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Re: Reaktivierung wegen Ausübung eines Minijobs?

Beitrag von Postler63 » 31.07.2017 22:31

Hinweis; Dies hatte ich schon vor einigen Wochen hier klargestellt, ich kann natürlich nur für meinen Standort sprechen, denn hier liegen mir die genauen Zahlen vor.

Dies war am 03.07.2017 aktuell:

An meinem Standort mit mehr als 1.200 Kolleg/innen sind in den letzten 10 Jahren aufgrund Standortschliessungen mehr als 150 Kolleg/innen im Alter zwischen 38 und 55 wegen DDU vorzeitig in den Ruhestand "verabschiedet" worden, nahezu jeder von ihnen hat entweder einen Mini-Job bzw. arbeitet sogar auf Lohnsteuerkarte (diese Kollegin schöpft ihre Hinzuverdienstgrenze von 1.100,-€ voll aus), andere Kolleg/innen sind gewerbsmäßig tätig.
Moralisch kann man dazu stehen wie man möchte, jedoch geht das Bestreben zu einer Reaktivierung gegen Null. Genau soviele wurden zumindest bislang reaktiviert.
Ich kann natürlich nur über meinen Standort berichten.
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