Teildienstfähigkeit nach amtsärztliche Untersuchung.

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Golemsk
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Teildienstfähigkeit nach amtsärztliche Untersuchung.

Beitrag von Golemsk » 10.11.2014 21:37

ich bin Justizvollzugsbeamter im allgemeinen Vollzugsdienst und seit 18 Jahren im Dienst.Ich war von Anfang Juni bis Ende Juli krankgeschrieben. Am 30. Juli bin ich in eine Sanatoriumsbehandlung für fünf Wochen nach Berchtesgaden in eine Klinik. Am 3. September wurde ich dort als voll arbeitsfähig entlassen. Ab dem 8. September habe ich meine Wiedereingliederung mit 4 Stunden für zwei Wochen und dann 6 Stunden durchgeführt. Im Facharztbefund der Klinik wurde eine Befreiung vom Nachtdienst ausdrücklich empfohlen. Letzte Woche Dienstag wurde ich von Amts wegen dem Amtsarzt vom Versorgungsamt vorgestellt. Im Text des Befundes steht folgendes.
Der Beamte ist derzeit nicht in der Lage seinen vollen Dienstpflichten unter Berücksichtigung der besonderen gesundheitlichen Anforderungen an den Dienst im Allgemeinen Vollzugsdienst zu genügen. Mit der Wiederherstellung der vollen Verwendungsfähigkeit für den allgemeinen Vollzugsdienst ist innerhalb der nächsten zwei Jahre nicht zu rechnen. Die Möglichkeit eine Weiterverwendung des Beamten im Allgemeinen Vollzugsdienst besteht aus ärztlicher Sicht nur unter Berücksichtigung folgende Funktionseinschränkungen: Vermeidung von Nachtdienst. Vermeidung von zeitlicher Arbeitsumfang von mehr als 80 von 100 der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit eines vollbeschäftigten Beamten.
Der Beamte ist gesundheitlich geeignet für den allgemeinen Verwaltungsdienst Mittlerer Vollzugs und Verwaltungsdienst einschließlich der erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen Fortbildung und Ausbildung.
Meine Behörde sagt allerdings, dass sie keine 80 % Stelle für mich hat und geprüft wird ob ich anderweitig in Hessen einsetzbar bin. Meine Wiedereingliederung wurde drei Tage nach der amtsärztlichen Untersuchung als erfolgreich abgeschlossen. Mein Hausarzt schreibt definitiv das ich wieder voll einsatzfähig bin. In meinem Sinne wäre es, meinen normalen Dienst zu 100 % durchzuführen mit Ausschluss vom Nachtdienst. Was wird jetzt auf mich zukommen und wie kann ich vorgehen oder dieses Verfahren beeinflussen?

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