Welche Partei tut überhaupt noch was für Beamte?!

Hier kommen politische Themen zur Sprache.
Lotus
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Beitrag von Lotus » 06.11.2008 20:11

Der Steuerzahler würde sparen?
Das weißt du, das weiß ich, das wissen alle anderen Beamten.
Aber das gemeine, BILD-Zeitung lesende Restvolk weiß es nicht und hätte (wie bisher) genügend Grund, auf den überversorgten, keine Steuer zahlenden, nichts arbeitenden Beamten rumzuhacken. So wie die letzten 100 Jahre auch.
Und deswegen würde die Gründung einer solchen Partei schon im Keim erstickt werden. Mit welchen Mitteln auch immer...

zolltrottel
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Beitrag von zolltrottel » 07.11.2008 10:29

Wenn es den Beamten so gut geht, warum will dann kaum noch einer Beamter werden? Wir zahlen doch keine Steuern, sind überversorgt, bekommen doppelt Kindergeld und haben eine 35 Stundenwoche. Und Beihilfe zu irgendwas kriegen wir auch noch! Und unter 3.000 Euro netto geht sowieso keiner nach Hause von dem Pack.

Binö
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Beitrag von Binö » 07.11.2008 16:33

@Lotus
@Zolltrottel

Dann wir es Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen, eine Partei zu gründen um entsprechend gegen solche "Artikel" vorzugehen! :idea:

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Früchtchen
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Beitrag von Früchtchen » 07.11.2008 17:53

@zolltrottel Zitat: "warum will dann kaum noch einer Beamter werden?"

Wenn ich mir überlege, wieviele Bewerbungen eingehen für 5 - 10 zu besetzende Anwärterplätze kann davon nur bedingt die Rede sein.
Grundsätzlich geb ich dir jedoch voll und ganz Recht. Mir selber (A6) wurden schon Gehaltssummen unterstellt, auf die wäre jeder Oberamtsrat neidisch.

Zollwolf1960
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Beitrag von Zollwolf1960 » 07.11.2008 21:47

Ob eine Beamtenpartei etwas bewegen kann?

Noch etwas zum Nachdenken. Deutschland unterliegt immer noch dem Besatzungsrecht. Wenn den Alliierten das Wahlergebnis zuwider ist, wird die Wahl für ungültig erklärt.

Wir können wählen, was wir wollen, wir sind immer die Dummen. Das Einzige, was wir wählen können ist, wer uns zur Melkmaschine oder zur Schlachtbank führt. Viel Spaß dabei.
Der öffentliche Dienst und der gesunde Menschenverstand schließen einander aus.

Man sollte sich die Gelassenheit eines Stuhles zulegen können, der muss auch mit jedem A.... klarkommen.

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Beitrag von Zollwolf1960 » 08.11.2008 12:04

Hallo,

da hab ich doch was Falsches verbreitet. Ich hab jetzt mal alles nachgeschaut. Das Besatzungsrecht ist übergeleitet worden in Bundes- und Landesgesetze.

Dafür empfehle ich, die Artikel 53 und 107 der UN-Charta, die als „Feindstaatenklauseln“ bezeichnet werden, durchzulesen und es ist ersichtlich, wie es um die politischen Souveränität Deutschlands bestellt ist. Diese Artikel erlauben ohne Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates Zwangsmaßnahmen gegen solche Staaten, die im Zweiten Weltkrieg gegen einen der Unterzeichnerstaaten der Charta Krieg führten, wenn diese sich anschicken sollten, den „Frieden erneut zu bedrohen“.

Es ist zwar traurig aber wir wissen, wie schnell eine sogenannte Friedensbedrohung konstruiert ist und eine Wahl kann als solche bezeichnet werden und fertig. Na ja, hoffen wir das Beste.

LG
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Binö
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Beitrag von Binö » 10.11.2008 18:50

@Zollwolf

Da sind wohl die Artikel 53 und 107 der UN-Charta die Legitimation der USA gewesen, dort einzumarschieren...wo sie der Meihnung sind, das dies "Feindstaaten" sind :twisted:
Hmm...darüber sollte noch mal verhandelt werden!

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Beitrag von Zollwolf1960 » 11.11.2008 12:12

Hallo Binö,

mit der richtigen Begründung krieg-st du alles durch.

Ich bin ja mal gespannt, wann es hier in diesem, unserem Lande zu einem Bürgerkrieg kommt. In NL haben sich 23 Städte an die Regierung gewandt, damit sie den Notstand ausrufen können. Na ja, ist weit weg von Berlin aber sehr nahe bei mir. Wir sollten mal über Personenschutz für mich nachdenken, sonst ist nix mit "parteipolitscher Sprecher".

LG
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Beitrag von Binö » 11.11.2008 17:54

@ All
Es war durchaus ernstgemeint mit der Partei, ich habs leid mit meinen Nachbarinnen auf Bildzeitungsnuveau zu diskutieren, oder mich rechtfertigen zu müssen, weshalb Beamte ihr Benzin"nicht" Steuerfrei bekommen...die Liste ließe sich endlos fortsetzen :evil:
@ Zollwolf
Du bekommst einen T.Rex als Bodyguard und einen Vollstrecker!
Ist das eine Idee :idea: :?:

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Beitrag von Zollwolf1960 » 11.11.2008 18:11

Hallo Binö,

natürlich hast du das ernst gemeint mit der Partei. Doch was kannst du gegen grassierende Dummheit und Verblödung ausrichten?

Es klingt sehr gut, dass ich diese Bodyguards bekomme.

LG
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Binö
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Beitrag von Binö » 11.11.2008 18:14

@Zollwolf Ganz einfach, einen Impfstoff dagegen entwickeln

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Früchtchen
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Beitrag von Früchtchen » 11.11.2008 18:16

Für die breite Politikprominenz ist es doch viel angenehmer, auf die Beamten zu zeigen und Märchen zu erzählen bzw. falsche Vorstellungen durch blöde Sprüche zu provozieren, als auf sich zu zeigen und die letzte Diätenerhöhung zu erklären.
Aber eine Partei gründen? Ich kenne nicht eine politische Richtung, die nach der Wahl nicht ihre edlen Ansichten vergessen und mit Freuden mit den Wölfen geheult und der nächsten Diätenrunde zugestimmt hat. Man muß sich nur ansehen, was von den Grünen noch übrig blieb, als es um die Koalition ging. Was bliebe von der Beamtenpartei? Genauso nix.
Das ist doch der Grund für die "enorme" Wahlbeteiligung: egal wen du wählst, zum Schluß hauen dich diese Volksvertreter doch wieder in die Pfanne. Und nach 4 Jahren kommt eine andere Farbe dran oder ein anderes Bunt und es funktioniert auch wieder nicht...
Allein schon die parteiübergreifende Schönfärberei der Arbeitslosenzahlen, die denen eh schon keiner mehr abkauft, zeigt mir, wie ähnlich die sich werden, wenn sie erst regieren.

Binö
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Beitrag von Binö » 11.11.2008 18:22

@Früchtchen
Darum geht es...nicht mit den Wölfen zu heulen...nicht irgendwelche Koalitionen zu bilden, sondern die Interessen der 12% zu vertreten im Notfall den Arsch und den Kopf hinhalten müssen...siehe Berlin..dort sind in den Verwaltungen nur noch Beamte da die Angestellten streiken.. :twisted:

Madita
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Beitrag von Madita » 07.01.2009 13:43

Wenn man aus reinem Eigeninteresse wählt (was ja wohl die meisten machen), müsste man als Beamte/r wohl dunkelrot wählen.

Nach meiner Einschätzung setzt sich keine andere Partei in der Öffentlichkeit derart für einen leistungsfähigen Öffentlichen Dienst ein.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie die Dunkelroten agieren, wenn sie tatsächlich an der Regierung sind. Wäre interessant zu hören, welche Erfahrungen damit in Ländern und Kommunen gemacht wurden. Insbesondere aus dem Land Berlin ist mir da Böses in Erinnerung geblieben.

Außerdem braucht es einen Koaltionspartner, damit wir nicht wieder in den Sozialismus abdriften :lol:

Binö
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Beitrag von Binö » 07.01.2009 17:14

@Madita

Ja dunkelrot...bis zum Beitritt des Saarländers, ward es mal eine Alternative, aber was wird wenn ein Saarländer regiert, siehe die letzten Jahre der DDR! :shock: Uns Erich war Saarländer! (das nur zur Erklärung all jener, die das nicht wissen)Erich Honecker!
Dann doch lieber eine/einen Hanseaten als Bundeskanzler/in! 8)
Was haben Helmut Schmidt und Angela Merkel gemeinsam :?:
:wink: Viel Spaß beim Raten :idea:

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