Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Hier kommen politische Themen zur Sprache.
Topgun
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Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Topgun » 10.11.2013 10:39

Hallo,

bei den Koalitionsgesprächen der SPD/CDU-CSU geht es auch um die
doppelte Staatsbürgerschaft...

Die doppelte Staatsbürgerschaft verlangt vom Bürger,
der in zwei Kulturen zu Hause ist, nicht mehr, sich zu zerteilen.
Sie nimmt den Bürger mit seiner Geschichte, mit seiner Tradition,
mit seinen Wurzeln und mit der Identität, die sich daraus ergibt.
Gewiss, ein neuer Bürger muss sich entscheiden,aber doch nicht dafür,
ob er sich nun ein wenig mehr türkisch oder ein wenig mehr deutsch fühlt.
Er muss sich entscheiden für Demokratie, Rechtsstaat und die Grundwerte
der Verfassung. Der Doppelpaß könnte dabei helfen.

In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern müssen
sich bis zum 23. Lebensjahr für die deutsche oder
die Staatsbürgerschaft der Eltern entscheiden. In Wirklichkeit
möchten diese Typen die Vorteile beider Systeme:
deutsche Sozialleistungen und die Türkei als Rückzugsgebiet
zum Untertauchen, wenn sie hier von der Polizei gesucht werden.

http://www.youtube.com/watch?v=6lVZUGYT-JE

MfG

(P.S.: History/ZDF-Kultur...http://www.youtube.com/watch?v=5fHHoP-iUx4) :lol: / :twisted:
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von dibedupp » 10.11.2013 11:32

Warum beziehst du es wieder nur auf Türken? Es gibt auch noch andere Nationalitäten, die nicht aus Moslems besteht.

Topgun
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Topgun » 10.11.2013 11:44

dibedupp hat geschrieben:Warum beziehst du es wieder nur auf Türken? Es gibt auch noch andere Nationalitäten, die nicht aus Moslems bestehen.
Diese passen sich den Deutschen seit Jahren besser an.
Aber das kann man alles nachlesen, habe
ich schon getan. Nur ausgerechnet die Türken
(bis auf einige wenige) nicht. Andere Kultur,
andere Sitten.

MfG
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Hauseltr
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Hauseltr » 18.11.2013 18:13

Nur ausgerechnet die Türken
(bis auf einige wenige) nicht.


Davon kenne ich allein einige! Einige mehr!

Der Witz ist, dass die natürlich nicht auffallen. Nur der Name deutet bei vielen auf die türkische Herkunft hin. Wobei nicht mal gesagt ist, das sie "reinrassige" Türken sind, denn auch die heutige Türkei ist ein Sammelsorium verschiedener Volksgruppen, die sich in der Türkei auch ohne turkmenische Ahnen als "reine" Türken fühlen.

In der Türkei werden diese Türken in Deutschland von der normalen Bevölkerung nicht unbedingt als die Krone der Türken angesehen, das Gegenteil ist der Fall.

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Hauseltr
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Hauseltr » 18.11.2013 19:48

Hat der andere Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes, erwirbt das Kind auch diese meist automatisch bei Geburt. Die deutsch-türkischen Eltern hat das Kind automatisch beide Staatsangehörigkeiten und behält diese ein Leben lang, muss sich also nicht später für eine der beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden.

http://www.istanbul.diplo.de/Vertretung ... seite.html

Guruji
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Guruji » 05.12.2013 11:07

Liebe Forenmitglieder,
ich persönlich bin ein Schwarz/Weiß-Fan. Ich halte nichts vom "Vermischen" - außer in LIEBE. Dein Wort sei Ja oder Nein, steht auch schon in der Bibel :-) Auch Jesus war in solchen Sachen sehr strikt und konsequent. Leider haben unsere Mitbürger solche Eigenschaft nicht mehr. Aber bedenkt doch: Man ist ja auch als Mann oder Frau geboren und nicht als Mischling wie ein Maultier !
Wahrscheinlich zielt man darauf ab, dass man in Zukunft nur noch als "EUROPÄER" gilt, nicht als Deutscher, Franzose, Engländer, Italiener usw. Darauf deutet ja schon das hin, dass wir auch keine Verfassung mehr brauchen und auch kein Staatsgebiet mehr im GG definieren, dass wir trotz aller anderen - auch wohlbegründeten Meinungen - NICHT mehr souverän sein müssen, da es uns ja bald nicht mehr geben wird (Deutsche, Deutschland) sondern nur noch Europa, Europäer mit deutschem, belgischem, österreichischen, spanischen .... Background. Dann gibt es - wie auch nur ein Zahlungsmittel den EURO auch nur noch eine Regierung, ein Parlament, eine Verfassung, einheitliche Gesetze, Verordnungen und Berechnungsmethoden in ganz Europa. Auch die Griechen werden dann mit deutscher Finanzsoftware die Steuer (die dann überall einheitlich = homogenisiert sind) berechnen können. Man wird nur das GUTE, korrekte, demokratische des jeweiligen Landes übernehmen, das am einfachsten und besten ist. Leider dauert dies sehr lange bis man das erreicht, denn NOCH wehren sich ja die einzelnen Länder ihre eigenen Vorstellungen einmal zu ändern, zu revidieren oder fallen zu lassen :-) Man ist ja "der Größte" :-)

Also mir persönlich ist es sch... egal wer mir meine Rente / Pension zahlt, ob ein Europäer mit italienischem, französischem, englischem oder türkischem Background :-)

Ich sehe eher die Gefahr, dass wir uns in bürgerkriegsähnlichen Zuständen selbst zerfleischen werden und dass wir "gesteuert" gegeneinander aufgehetzt werden, so wie die Nordafrikaner, die Syrer usw. usf.

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Hauseltr
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Hauseltr » 05.12.2013 16:12

Was interessiert mich als Atheisten, was in der Bibel steht! Ob Jesus überhaupt gelebt hat, steht in den Sternen, aber nicht wahrheitsgemäß in dem grossen Lügenbuch. Dein Maultiervergleich ist z.B. absurt, was soll der beweisen? Es gibt unter Maultieren wie auch Mauleseln Hengste wie auch Stuten, nur sind sie nicht vermehrungsfähig. Das sind keine Mischlinge (Zwitter). Zeugungsunfähigkeit kommt aber auf Grund der nahen Verwandtschaft bei Menschen nicht vor, da sind alle "Rassen" untereinander auch weiterhin zeugungsfähig. Allerdings sind auch ganz wenige zeugungsfähige Mulistuten bekannt.

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Bundesfreiwild
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Bundesfreiwild » 09.12.2013 13:30

Ich sag immer: Loyalität kann man nur einem Land gegenüber leisten. Vielleicht lässt es sich noch auf den Kultur-/Religionskreis ausweiten.
Wenn ich Einwanderer in der 1. Generation bin, habe ich grundsätzlich ein Problem, nämlich eine fremde Sprache, andere gesellschaftliche Normen. Und ich bin ja auf mein Ursprungsland gefühlsmässig voll geprägt. Das Herz schlägt eben für die "Heimat". Man wird einen Brasilianer nicht zum Kultur- und Herzensdeutschen umfunktionieren können - und auch nicht wollen. Gewisse Dinge sind ja auch charmant und man schreibt sie der anderen Herkunft gerne zu. Wer zumindest den gleichen Glaubensgrundlagen angehört, der hat meist auch nur ein sprachliches Integrationsproblem.

Anders sieht das für mich aus, wenn die Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen mit völlig anderer Kulturgrundlage, vor allem einer anderen Religion kommen, die auch noch einem religiös geprägten Gesetzes- und Strafverfahren unterliegt. Hier stossen dann Welten aufeinander. Normalerweise entscheiden sich Eltern mit gleichem Kulturkreis - aber anderer Sprache - recht schnell dazu, ihre Kinder in der neuen Heimat unter DEREN gesellschaftlichen Normen - und natürlich Sprache - aufwachsen zu lassen, so dass die Kids der 2. Generation schon sprachlich nicht mehr benachteiligt sind, die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens kennen und nur noch am Namen zu erkennen ist, dass die Vorfahren nicht aus dem neuen Heimatland stammen.

LEIDER haben restlos alle Länder Europas, die mit muslimischen Einwanderern zu tun haben ein Problem. Dazu zählen nicht nur Deutschland, sondern genauso auch vor allem Frankreich, Portugal und Spanien. Da Muslime aufgrund ihrer Regligions- und Ernährungsvorschriften, ihrer seltsamen Auffassung von Frauenrechten ein Problem mit der gesellschaftlichen Eingliederung in einen anderen Kulturkreis haben, findet eben genau die notwendige Eingliederung ins neue Gesellschaftssystem nicht statt. Man grenzt sich selbst aus. Man isst und trinkt nicht mit seinem Nachbarn, weil neben dem Quark, der auf dem Tisch steht, eben im Kühlschrank auch das Schweinefleisch gelegen haben könnte. Die Frauen sollen mit den Europafrauen keinen Kontakt haben, da besteht die Gefahr der Aufmüpfigkeit zu Hause, wenn sie merken, dass sie im neuen Heimatland ihrem Pascha zu Hause per Recht und Gesetz keinen Gehorsam leisten müssen. Und weil man die traditionelle Ehefrau haben möchte, in einer Welt, in der Frauen leiderleider auf dem Bürgersteig nicht mit gesenktem Blick Platz machen, heiratet man hier nicht ein - wie es Polen, Italiener, Griechen, u.a. gemacht haben, sondern lässt sämtliche Probleme immer auf dem Zustand "neu", weil immer wieder junge ahnungslose Frauen nach Deutschland kommen und damit verhindern, dass die Kinder der 2. und 3. Generation in einem muttersprachlich deutschen Umfeld gross werden.

Ich finde es einen schlechten Witz, dass man die Einwanderergenerationen aus ganz vielen Ländern nur noch am Namen erkennt, aber nicht mehr an der Sprachkompetenz, dass man aber muslimischen Nachwuchs, mittlerweile aus der 4. Generation, immer noch -sogar im Erwachsenenalter- an einem beschränkten Wortschatz und türkisch-arabischen Akzent erkennt. Das Herz jeder Familiengeneration hängt (dank erneut aus dem Urspungsland eingewandertem Ehepartner) wieder und immer noch am alten Heimatland. So wird das NIX mit Integration. Nicht mal über die Zeit gesehen.

Wohin wird sich das Herz denn wenden, wenn es in Deutschland mal kritisch wird? Ja.. wir haben derzeit noch eine friedliche Phase in Europa, was sich aber auch wieder ändern kann. Wohin entscheidet sich das Herz eines nicht voll integrierten Libanesen? Eines nicht voll integrierten Ägypters oder Türken? Natürlich für sein Herzens-Heimatland. Und dann sind sie weg, wenns kritisch wird, weil... sie haben ja auch noch eine Heimatstaatsangehörigkeit.

Mit doppelter Staatsbürgerschaft im Hintergrund, das ist so wie verlobt sein: Man hat sich erstmal entschieden und sucht weiter, bzw. kommt aus der Nummer noch raus, wenns kritisch wird. Wer sich nicht entscheidet, wohin das Herz gehört, der bleibt sein Leben lang zerrissen und weiss nicht, wohin er wirklich gehört.
Deshalb meine ich, dass wer in einem Land geboren wird, weil seine Eltern dort ihren dauerhaften Wohnsitz haben, der sollte auch NUR die Staatsangehörigkeit des Geburtslandes besitzen. Im Zweifelsfalle muss er oder sie sich entscheiden, wohin man gehören möchte. Mit 18 ist das in Anbetracht der oft verzögerten Pubertätsentwicklung meiner Meinung nach zu früh. Aber mit 25 sollte man sich schon entscheiden können, wohin man gehören WILL.
Da kommt eben dann ins Spiel, ob ich mit der eigenen Einstellung zur Religion meiner Eltern in diesem Kulturkreis integriert leben WILL oder doch lieber der Muslim sein möchte, der HIER die Welt zu seinen Glaubensgunsten geändert sehen will, oder einsieht, dass Europa eben christlich-demokratisch und gesetzestechnisch anders aufgestellt ist, als der muslimische Glaube das sieht.

Es muss also eine innere Entscheidung fallen, wo die Zugehörigkeit zu einem Staatswesen oder Kulturkreis liegen soll. Nur wenn die innere Einstellung nicht permanent mit dem äußeren Gesellschaftsleben kollidiert, kann der Mensch in Frieden leben. Und die Entscheidung zu einer einzigen Staatsbürgerschaft würde einen eben auch zwingen, sein Herz mal intensiv zu befragen, wo es denn schlägt und sich nicht immer und ewig die Hintertür offen lassen, die Seiten zu wechseln, wenn äußere Umstände es gewinnbringend erscheinen lassen.

Ich misstraue Menschen, die permanent auf zwei Hochzeiten tanzen. Weshalb sollte ich ihnen vertrauen, wenn sie die Seiten wechseln können, wie es gerade beliebt?

Ich denke da an meine Nachhilfekinder: In der Schule gefragt, welche Nationalität sie haben, antworteten sie "wir sind Libanesen", obwohl sie von deutschen Eltern mit deutschem Pass geboren wurden. Weil vor allem die Mutter immer drauf bestand, dass sie Libanesen seien, obwohl sie Deutsche waren. Zuhause wurde also die NICHTzugehörigkeit und Abgrenzung propagiert, statt die Zugehörigkeit zu Deutschland. Dass man libanesischer Abstammung ist und trotzdem Deutscher sein kann, war den Kindern in jungen Jahren kaum erklärbar. Und dann dieser Affenzirkus wegen dem Schulessen und Schweinefleisch. Und dass, obwohl der Vater sich seit 30 Jahren um diverse Vorschriften nicht mehr gekümmert hatte und das Thema erst mit der Hochzeit mit einer Libanesin wieder auflebte.
Dieses grundsätzliche Anderssein über Religionsvorschriften und Zugehörigkeitsdiskussionen bringt den Kindern mehr Verwirrung und Probleme, als eine von Anfang an gnadenlos definierte Zugehörigkeit zu einem Land und seiner Rechtsordnung.

Ich bin gegen zwei Staatszugehörigkeiten.

Guruji
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Guruji » 10.12.2013 20:51

Ich auch.
Guter Artikel. Ja das Herz :-)
Doch der Verstand wäre da besser zu benutzen und man muss die Religionen einmal genauer betrachten.
Was ist der SINN einer Religion ?
Nicht der Hass, der Kampf, das Essen oder wie man sich kleidet oder was man arbeitet ist ZIEL einer jeden Religion.
Das Ziel ist die Vereinigung der Seele mit dem aller Höchsten und das geschieht in einer Meditation.
Siehe in den Literaturen eines Kirpal Singh in Google.
Solche Bücher sollte man lesen und weiterempfehlen.
Die Liebe unter den Lebewesen ist der Ausdruck der Gotteszugehörigkeit und eines Gott-/Allah-gefälligen Lebens !
Als der Mensch geboren wurde wusste er noch nicht wie er heißt, welcher Nation er angehört, welche Religion ihm von den Eltern aufoktruiert wird und dennoch:
Er lebt und Gott / Allah ist IHN IHM !
Alles andere was er hier auf dieser Welt gelehrt bekommt ist nur zeitweilig gut für ihn. Am Schluss der Lebens weiß er dies dann auch :-)
Doch was hat er bis dahin dann anderen Mit-Lebewesen angetan ?
Dann wird Heulen und Zähneknirschen sein !
Auch Mohammed hatte leider dieses ZIEL nicht erreicht, denn sonst hätte er LIEBE ausgesandt und nicht Krieger.
Gott / Allah braucht keine Krieger, keine Gotteskrieger.
Er braucht Krieger des Lichtes, Krieger der LIEBE :-)

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Bundesfreiwild
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Bundesfreiwild » 12.12.2013 23:47

Auf n-TV lief diese Woche eine Nachricht durch über eine Umfrage unter muslimischen Einwohnern in Europa. Ich weiss allerdings nicht, wer die Umfrage unter welchen Bedingungen gemacht hatte. Das Ergebnis war in 2 Sätzen zusammengefasst:
"Ein großer Teil der muslimischen Bevölkerung hat eine fundamentalistische Glaubenseinstellung (was keine Neuigkeit ist). Unter der muslimischen Bevölkerung gibt es eine PHOBIE (das wurde wortwörtlich so mitgeteilt) gegenüber den Werten des christlich-westlichen Abendlandes... (noch ein paar Einzelheiten aufgeführt).

Was ich spontan dachte war: WENN ich so eine Panik habe, hier im westlichen Abendland zu leben, obwohl gerade HIER es einigermassen friedlich zugeht, Recht und Gesetz gelten - ohne dass die Religion das Machtwort spricht und alle Bürger ihre Rechte wahrnehmen und zur Not einklagen dürfen, dann würde ICH mir überlegen, ob ich nicht doch besser in einem muslimisch orientierten Land meiner Wahl leben wollen würde. Also... muslimisch geprägte Länder gibts ziemlich viele im Nahen Osten, die südlichen Teile der ehemaligen Sowjetunion, die arabischen Emirate, Afrika bis fast zum Äquator. Bitte schön, da kann man dann ganz muslimisch-fundamentalistisch angstfrei? leben.
Tja... der Nachteil dort ist aber, es gibt da kein Hartz IV, keine Krankenversicherung und sonst auch nicht viel an Sicherheit.

Aber jetzt mal im Ernst: Wer eine Phobie vor der Kultur des westlichen Abendlandes hat, der ist hier nicht richtig.

Naja.. ich sag ja: Religion behindert den Geist. Religion grenzt den Horizont ein. Religion behindert die Anpassung an andere Lebensgrundlagen. Religion macht Angst - immer vor denen, die eine andere haben. Wobei man oft eher Angst vor den eigenen fundamentalistischen Führern haben müsste, die die Angst weidlich politisch ausnutzen.
Eine Befreiung von "Religion" wäre dem Weltfrieden wirklich förderlich. Es würde auch niemanden daran hindern, weiterhin an ein höheres Wesen zu glauben (wenn man unbedingt möchte), aber das dann frei von unterschiedlichen KULTzwängen und -vorschriften.

Ich habe mal was vom Dalai Lama über die Berechtigung des Christentums gelesen und ob es dazu dient, den Menschen geistig weiterzubringen. Er hat sich da vorsichtig ausgedrückt, wohl in dem Wissen, dass gerade der westliche Kulturkreis ihn politisch unterstützt und viele "Abendländer" dem Buddhismus einigermassen offen zugänglich sind.
Es kam aber trotzdem durch, dass er es NICHT sieht, dass ein Christ durchs buddhistische "Nadelöhr" gehen kann, ohne seine Grundeinstellung massiv zu verändern.
Und das gilt ebenso für den Islam und alle anderen Religionen, die sich nicht auf ihre eigene innere geistige Entwicklung richten, sondern eher darauf aus sind, zu missionieren oder ggfs. durch Eroberung und Zwang zu vereinahmen. Nicht die Äußerlichkeit eines Religionskultes und seine Ausübung und die Befolgung seiner Regeln bringen einen weiter, sondern die Arbeit an einer befreiten inneren Einstellung, eben das Freimachen von äußeren Einflüssen und das Erreichen von universellen Zielen, bzw. sogar das Freimachen von Zielen.

Naja, genug philosophiert. Derzeit sehe ich keine Problemlösung, weil man das Problem politisch gar nicht sehen WILL. Weil gerade die Menschen, mit denen wir ein Problem haben, weil sie auf unsere Kultur Einfluss nehmen wollen, kaum je in eine Diskussion kommen. Warum nicht? Eigene Erfahrung im Internet vor allem: Sobald man schildert, welche Probleme man als Europäer so hat, dann wird einem sofort die Verbalpeitsche in Form von "du Nazi" und ähnlichem um die Ohren gegeben. Man will offensichtlich gar nicht diskutieren, sondern einfach ignorieren.
Ich kann nur hoffen, dass sich die 3. und 4. Generation, die hier gross geworden ist, darauf besinnt, dass es nur zusammen klappen kann und unter Recht und Gesetz und Verfassung eben des Abendlandes.

Und wer das nicht will und kann, der soll woanders sein Glück suchen. Es hält ihn/sie niemand auf.

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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von KollegeKarl » 13.12.2013 18:29

Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitragvon Guruji » 10.12.2013 20:51

Als der Mensch geboren wurde wusste er noch nicht wie er heißt, welcher Nation er angehört, welche Religion ihm von den Eltern aufoktruiert wird und dennoch:
Er lebt und Gott / Allah ist IHN IHM !
Alles andere was er hier auf dieser Welt gelehrt bekommt ist nur zeitweilig gut für ihn. Am Schluss der Lebens weiß er dies dann auch :-)



Wie wahr, wie wahr.
Danke!

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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Topgun » 29.03.2014 15:15

Die "Rosinenpickerkultur Türkei" bekommt jetzt in Deutschland ihren Doppelpaß. :evil:
Es wird Zeit, daß es eine Volksabstimmung in Deutschland gibt.
Man hat nur eine deutsche Staatsangehörigkeit, und die hat
man von seiner Abstammung. Ein Migrationshintergrund begründet
keinen Anspruch auf Sonderrechte wie das Fordern eines Doppelpasses.

Viele wollten Herrn Sarazin nicht ernst nehmen, haben ihn verspottet
als er sein Buch mit dem Titel "Deutschland schafft sich ab" auf den Markt brachte.

Mittlerweile kommen Zweifel auf.

Auch Herr Kolat sollte sich mal mit den Zuständen in der Türkei befassen,
und nicht in Deutschland fordern, wie hier die Ausländerpolitik auszusehen hat.

MfG 8)
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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von KollegeKarl » 29.03.2014 21:02

mal ein paar Worte an die (deutschen) Waschlappen,

http://www.youtube.com/watch?v=UhlryW_eEM0#t=167

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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Hauseltr » 30.03.2014 10:49

Doppelter Beitrag, sorry :oops:
Zuletzt geändert von Hauseltr am 30.03.2014 10:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Doppelte Staatsbürgerschaft (Doppelpaß)

Beitrag von Hauseltr » 30.03.2014 10:57

Man hat nur eine deutsche Staatsangehörigkeit, und die hat
man von seiner Abstammung.


Mehrfache Staatsbürgerschaft

Mehrstaatigkeit (auch multiple oder Mehrfachstaatsbürgerschaft genannt) bezeichnet den Fall, dass eine Person mehr als eine Staatsbürgerschaft besitzt. In der politischen Diskussion ist meist von doppelter Staatsangehörigkeit,[7] doppelter Staatsbürgerschaft oder einem Doppelpass[8] die Rede. Die Regelungen sind international sehr unterschiedlich:[9] Deutschland erlaubt eine doppelte Staatsbürgerschaft innerhalb der EU und der Schweiz, für alle anderen Länder müssen besondere Voraussetzungen vorliegen und es muss gegebenenfalls eine Genehmigung eingeholt werden. Österreich erlaubt weitere Staatsbürgerschaften nur in besonderen Ausnahmefällen und ggf. nach Genehmigung. Die Schweiz erlaubt eine doppelte Staatsbürgerschaft ohne Einschränkungen.
Wikipedia

Mehrfache Staatsangehörigkeiten können in Deutschland aus mehreren Gründen entstehen:

Kinder, die ein deutsches und ein ausländischen Elternteil haben, erwerben in der Regel per Geburtsrecht beide Staatsangehörigkeiten – und können diese auch behalten.
Auch Kinder ausländischer Staatsbürger erhalten seit 2000 zusätzlich den deutschen Pass, müssen sich jedoch vor dem 23. Lebensjahr für die Staatsbürgerschaft der Eltern oder des Geburtslandes entscheiden (Optionspflicht).
Einbürgerungen: Ein Grundgedanke des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts ist es zwar, dass bei der Einbürgerung das Entstehen von Mehrstaatigkeit zu vermeiden ist. Allerdings bestätigen hier die Ausnahmen die Regel.
Bei EU-Bürgern gibt es eine generellen Hinnahme von Mehrstaatigkeit.
Bei Schweizern und anderen Ländern werden Ausnahmen gemacht.

Die klassischen Einwände gegen die Anerkennung der doppelten Staatsbürgerschaft, wie mögliche Probleme bei Wehrpflicht, Kriminalität oder internationalem Privatrecht, wurden bei der Bundeszentrale für politische Bildung zusammengefasst und widerlegt.

http://mediendienst-integration.de/inte ... chaft.html

Resultate einer Schweizer Gen-Studie über die Abstammung der Deutschen:

• Nur sechs Prozent aller Deutschen sind väterlicherseits germanischen Ursprungs.
• Mehr als 30 Prozent der Deutschen stammen von Osteuropäern ab.
• Ein Zehntel der Deutschen hat jüdische Wurzeln.

Es gibt in Polen mehr "Germanen" als in Deutschland.
Urvölker in Polen
Germanen 60 %
Slawen 32 %
Juden 8 %

Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt.

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